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Es sind 2 Fragen vorhanden:

THEMA: Frauen und Gleichberechtigung
18.10.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Fr. Abgeordnete,

vorab herzlichen Dank für Ihre Antwort auf http://www.meinparlament.at/frage/9530/ .
Da Sie ja Mitglied im Gleichbehandlungsausschuss sind und sich in dieser Rolle ja sehr vehement für eine Förderung der Frauen (wie eben zb. in der Filmbrache - eine verhältnismäßig kleine Gruppe) einsetzen würde mich interessieren wie viele Anträge in diesem Ausschuss eingebracht wurden welche die Gleichbehandlung (und somit Förderung) von Männern (gerade im Freizeitbereich, aber auch Pensionsantritt, Grundwehrdienst, usw.) zum Thema hatten.

Mit freundlichen Grüßen

Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
21.10.2015
Antwort von Katharina Kucharowits

Katharina Kucharowits
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Die Aufgabe des Gleichbehandlungsausschusses ist es, sich mit Anträgen zu beschäftigen, die sich gegen die Diskriminierung oder Ungleichbehandlung von Menschen in unserer Gesellschaft richten oder zur Förderung dieser Gruppe dienen. Wenn man Themenbereiche wie Lohnunterschiede, verschiedene Aufstiegschancen, die Aufteilung von unbezahlter Arbeit und vieles mehr betrachtet, muss man leider noch immer feststellen, dass Frauen einer massiven Ungleichbehandlung ausgesetzt sind. Dementsprechend beschäftigen sich auch viele Anträge im Gleichbehandlungsausschuss mit dieser Thematik. Es ist unsere Pflicht als PolitikerInnen für eine gerechte Gesellschaft einzutreten und vor allem die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Aber natürlich beschränkt sich diese Aufgabe nicht allein auf Frauenpolitik, wenngleich diese eine besondere Stellung einnimmt.
Ich darf Ihnen aber auf diesem Weg einen Überblick zu Themen im Gleichbehandlungsausschuss aus der XXV. Gesetzgebungsperiode übermitteln: http://www.parlament.gv.at/...andlungsgegenstaende

Mit freundlichen Grüßen
Katharina Kucharowits
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THEMA: Frauen und Gleichberechtigung
15.10.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Fr. Abgeordnete,

soeben habe ich Ihre Rede in ORF III bezgl. der Frauenförderung gesehen. Den Förderungswunsch argumentieren Sie damit das Frauen die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung stellen.
meine Frage an Sie:
Ist Ihnen eigentlich bewußt das diese Mehrheit einzig und alleine auf der Tatsache der längeren Lebenserwartung der Frauen beruht ?
(Statistik auf http://www.statistik.at/wcm...ased&dDocName=023468 ) .
Nimmt man in dieser Tabelle die Altersgruppe 15 - 64 Jahre her kommt man auf 2895520 Männer und 2879465 Frauen.
Wobei man durch das frühere Pensionsantrittsaler Frauen eigentlich bei diesen nur die Altersgruppe 15 - 59 betrachten dürfte - das wären dann nur mehr 2634199 Frauen.
Das bedeutet das im arbeitsfähigen Alter die Männer eindeutig die Mehrheit stellen (9% weniger Frauen als Männer) !!

mit freundlichen Grüßen

Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
16.10.2015
Antwort von Katharina Kucharowits

Katharina Kucharowits
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Danke für Ihre Nachricht und die Information, dass es bei den 15-64-jährigen ÖsterreicherInnen einen leichten Überhang an Männern gibt. Dies widerspricht meiner Aussage nicht, dass es gesamt gesehen mehr Frauen als Männer in Österreich gibt, auch wenn dies der längeren Lebenserwartung von Frauen geschuldet ist.
Ich möchte aber auf diesem Weg nochmals auf den Kern meiner Rede hinweisen. Und zwar auf die Frauenförderung in der Filmbranche. Tatsache ist, dass Frauen in der Filmbranche, besonders als Regisseurinnen, Drehbuchautorinnen, Filmemacherinnen, Produzentinnen, sehr unterrepräsentiert sind. Verstärkt darauf hingewiesen hat uns eine Initiative von tollen Frauen in dieser Branche. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, dieses Ungleichgewicht aufzuheben und die Frauen in diesen Berufen vor den Vorhang zu holen, sie besser zu unterstützen und sie zu fördern.

Mit freundlichen Grüßen,
Katharina Kucharowits
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