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Es sind 57 Fragen vorhanden:

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THEMA: Verkehr und Infrastruktur
23.09.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Welche Veränderungen erwarten Sie für Austrian Airlines und den Flughafen Wien im Fall der nun bereits eingeleiteten weiteren Privatisierung der österr. Nationalfluglinie?
24.09.2008
Antwort von Wolfgang Gerstl

Wolfgang Gerstl
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

Danke für Ihre Frage!
Als der Beschluss gefasst wurde den AUA-Anteil der ÖIAG von 42,75 zu verkaufen, wurde auch festgelegt, dass eine Sperrminorität von 25 Prozent plus einer Aktie in Österreichischer Hand zu verbleiben habe. Fall es dafür nicht genügend private Investoren gibt, wird die ÖIAG einen Teil der AUA behalten.

Wichtig ist nun den Standort des Flughafens Wien zu sichern dies gelingt am besten mit einem Partner, der keinen Flughafen in unmittelbarer Nähe betreibt.

Solange wir eine österreichische Fluglinie und einen Flughafen auf eigenem Staatsgebiet mit staatlicher Beteiligung haben, kann der Staat auch regulierend eingreifen, und so den Wirtschaftsstandort Österreich sichern.
Ein beliebiger privater Fluglinienbetreiber wird den Flughafen mit den geringsten Kosten ansteuern. Die Folge könnte also ein Flughafen in einem Nachbarstaat sein, Umweltbelastungen bleiben für unseren Luftraum, Wirtschaft und die damit verbundenen Wertschöpfungen wandert sich ins Ausland.

Bekommen wir einen Partner, der vor allem Interesse am Standort Wien-Schwechat hat, so ist sogar mit einer Stärkung des österreichischen Flughafens und der AUA zu rechnen!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Wolfgang Gerstl
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THEMA: Wirtschaft
23.09.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Worin sehen Sie die größte Bedrohung für den erreichten Wohlstand in Österreich?
25.09.2008
Antwort von Wolfgang Gerstl

Wolfgang Gerstl
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Vielen Dank für Ihre Frage!
Momentan sehe ich die größte Bedrohung für den erreichten Wohlstand die Wahlzuckerl der SPÖ, die schlichtweg nicht leistbar sind, ohne einen Großen Berg Schulden zu verursachen.
Obwohl Österreich ein prosperierendes Land ist, bin ich der Meinung, dass wir nachhaltig und verantwortungsvoll handeln müssen. Politik darf nicht für den Augenblick oder die bevorstehende Wahl gemacht werden, sondern muss vor allem auf die kommenden Generationen gerichtet sein-wir dürfen unseren Kindern und Enkeln keinen Schulden-Rucksack aufbürden-darin sehe ich die größte Bedrohung für unser Land!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Wolfgang Gerstl
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THEMA: Asyl und Integration
23.09.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Wie könnten Sie sich eine "geregelte" Zuwanderung von Fachkräften aus
dem Ausland vorstellen ?
24.09.2008
Antwort von Wolfgang Gerstl

Wolfgang Gerstl
Sehr geehrter Herr Dr. Amman!

Vielen Dank für Ihre Frage!

Der Fachkräftemangel spitzt sich immer deutlicher zu. Eine Umfrage besagt, dass mittlerweile bereits 83 % der Betriebe Schwierigkeiten haben, gut ausgebildetes Personal zu finden.
Anfang 2008 wurde daher der Arbeitsmarktzugang für neue EU-Bürger in 50 Mangelberufen erleichtert.
Damit es jedoch zu keiner Bevorzugung ausländischer Arbeiter gegenüber innländischer gibt, gilt eine besondere Regelung.
Für die Erteilung der Beschäftigungsbewilligung in 50 Mangelberufen ist zwar keine einhellige Befürwortung durch den AMS-Regionalbeirat mehr erforderlich. Das AMS erteilt jedoch die Beschäftigungsbewilligung nur, wenn auf die zu besetzende Stelle keine inländische oder integrierte ausländische Fachkraft, die als "Arbeit suchend" vorgemerkt ist und entsprechende Qualifikationen hat, vermittelt werden kann.
Somit kann von keiner Bevorzugung gesprochen werden.
Ausländische Fachkräfte erst dann, wenn in Österreich niemand verfügbar ist!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Wolfgang Gerstl
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