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Profil von Dr. Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ)

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Es sind 2 Fragen vorhanden:

THEMA: Stadtentwicklung und ländlicher Raum
18.12.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Stadtrat,

Sie sind, soweit mir bekannt ist, für die MA 14 und damit für ViennaGIS zuständig.

Der Wiener Gemeinderat hat am 17. Dezember 1999 beschlossen, die Rechtschreibreform von 1996 für Straßennamen zu übernehmen. Die neue Schreibung ist nur in neu auszustellenden Dokumenten, neu zu schreibenden Texten bzw. bei neu anzubringenden Schildern anzuwenden, was vollkommen ok ist. Niemand verlangt, dass alte, "falsche" Schilder ausgetauscht werden.

Was ich jedoch nicht verstehe ist, warum die Stadt Wien selbst in ihren eigenen Verzeichnissen nicht den Gemeinderatsbeschluss umsetzt. Wie lässt sich sonst erklären, dass der Stadtplan auf der Seite wien.gv.at nach wie vor die alte Schreibweise verwendet? Ich denke, diese offizielle Seite hat da eine Vorbildwirkung. Wenn die Stadt selbst die Bezeichnungen nicht korrekt verwendet, warum sollten es bspw. dann Verlage und die Wiener Linien tun?

Herr Stadtrat, mir ist bewusst, dass dies kein großes "Problem" ist, aber trotzdem finde ich es unnötig und ärgerlich. Werden Sie veranlassen, dass ViennaGIS die gemäß Gemeinderatsbeschluss korrekten Verkehrsflächenbezeichnungen auf der Webseite wien.gv.at verwenden wird? Wenn Ja, wann darf man damit rechnen? Wenn Nein, warum nicht?
25.05.2016
Antwort von Andreas Mailath-Pokorny

Andreas Mailath-Pokorny
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Vielen Dank für Ihre Anfrage bezüglich Straßennamen und Rechtschreibreform. Es ist richtig, dass der Wiener Gemeinderat 1999 beschlossen hat, dass für die Schreibung von Verkehrsflächenbezeichnungen und geografischen Namen grundsätzlich die Neue Rechtschreibung angewendet wird. Für die korrekte Schreibweise gelten die jeweils gültigen Rechtschreibregeln unter Berücksichtigung der Vorgaben der Wiener Nomenklaturkommission.

Die aktuellen Rechtschreibregeln werden bei Neubenennungen bzw. beim Austausch von Tafeln/Straßenschildern entsprechend angewendet. Alle derzeit im Räumlichen Bezugssystem vorhandenen Datensätze (insgesamt mehr als 13.000) werden daher sukzessive bei Erneuerung der Tafel/Straßenschilder umgestellt.
Um den Gleichklang zwischen der in der Natur ersichtlichen Bezeichnung ("Straßentafeln") und den digital bereitgestellten Informationen zu gewährleisten, erfolgt derzeit auch die Änderung im digitalen Bestand gemäß dem Gemeinderatsbeschluss aus 1999.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Andreas Mailath-Pokorny
amtsf. Stadtrat für Kultur,
Wissenschaft und Sport in Wien

http://www.mailath.at
http://www.wien-denkt-weiter.at
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Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Was wollen sie in der Landstraße verbessern???
30.10.2015
Antwort von Andreas Mailath-Pokorny

Andreas Mailath-Pokorny
Sg. Hr. Vorname des Fragestellers,

Anbei die Antwort von Andreas Mailath-Pokorny. Bitte um Nachsicht für die Verspätung.

Mit freundlichen Grüßen,

Vorname des Fragestellers Benyes
Mediensprecher des Stadtrates für Kultur und Wissenschaft
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Die Kunst- und Kulturszene in der Landstrasse hat viel zu bieten und trägt viel zum Lebensgefühl des Bezirks bei! Von den traditionellen Häusern (Kunsthaus, Konzerthaus,.), dem Schönberg-Center bis hin zum Rabenhof Theater und einer Reihe kleinerer Bühnen wie dem "Dorf", dem L.E.O, dem Lilarum oder dem Olé steht ein vielfältiges Angebot zur Verfügung. Ich will diese kulturelle Vielfalt möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Es braucht auch mehr Freiräume im Bezirk, in dem Neues entstehen kann. Die Landstraße bietet vielfältige Orte, wo Kreative, KünstlerInnen und Start-ups leerstehende Lokale bespielen können. Das Potential an Leerständen soll kulturell und für die Kreativwirtschaft genutzt werden. Kultur soll auch im öffentlichen Raum sichtbarer werden und darf nicht zum rein kommerziellen Raum werden!
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