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Profil von Mag.a Dr.in Madeleine Petrovic (GRÜNE)

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Es sind 3 Fragen vorhanden:

THEMA: Demokratie und Bürgerrechte
13.05.2014
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Dr. Petrovic!

Sie führen derzeit einen intensiven Vorzugsstimmenwahlkampf für die Europawahl. Wenn man Medienberichten glauben darf (http://derstandard.at/13995...ingang-von-Petrovic) ist dieser auch mit erheblichen Kosten verbunden.

Es ist nachvollziehbar, dass Sie persönlich gerne ins Europäische Parlament einziehen möchten, doch habe ich als Wähler davon auch einen Nutzen? Was werden Sie besser bzw. anders machen als dies Ihr Parteikollege Michel Reimon tun könnte? Gibt es nicht ohnehin eine einheitliche Parteilinie?

Mit freundlichen Grüßen
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
15.05.2014
Antwort von Madeleine Petrovic

Madeleine Petrovic
Die Grünen haben sich immer für einen Ausbau der direktdemokratischen Elemente ausgesprochen. Ich versuche eben, möglichst viele aus ihrer eigenen Klientel zu mobilisieren, das komme ja den Grünen insgesamt zugute. Das Geld der NÖ Grünen ist ja kein Geld für mich, sondern unser Wahlkampfbudget. Sollte ich eine Vorreihung schaffen, freue ich mich, wenn nicht, werde ich auch nicht verzweifeln.
Gerade NGOs und Bürgerinitiativen haben nicht die Mittel, Lobbyisten nach Brüssel zu schicken, um ihre Interessen zu vertreten. Es liegt an uns Grüne ihre Anliegen zu verstärken. So wie wir es schon getan haben. ACTA oder die umstrittene Saatgutverordnung hätten ohne Grüne im EU-Parlament nicht verhindert werden können.

Meine fünf Schwerpunkte finden Sie unter http://niederoesterreich.gr...ruende-fuer-petrovic

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen unter madeleine.petrovic@gruene.at zur Verfügung.

Mit lieben Grüßen
Madeleine Petrovic
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THEMA: Finanzen
12.02.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Dr. Petrovic!

Die durchschnittlichen Gebühren für ein Lohn- und Gehaltskonto bei einer niederösterreichischen Bank betragen etwa 100 Euro pro Jahr.

Unsere Landesbank, die Hypo Niederösterreich, wirbt in einem speziellen Folder für ein besonderes Gehaltskonto nur für Landesbedienstete. Landesbedienstete zahlen bei diesem Konto

KEINE Kontoführungsgebühr
KEINE Gebühr für Bankomatkarte
KEINE Gebühren für Buchungszeilen
KEINE Gebühren für i-banking

Angehörige von Landesbediensteten bezahlen nur die halben Kontoführungsgebühren und ebenfalls KEINE Gebühren für Bankomatkarte, Buchungszeilen und i-banking.

Finden Sie es gut und richtig, dass bei der Niederösterreichischen Landesbank, die doch allen Niederösterreichern gehört, nur die Landesbediensteten und ihre Angehörigen Privilegien genießen?

Finden Sie es gut und richtig, dass alle anderen Landesbürger und Kunden der Niederösterreichischen Landesbank die Bankgebühren in vollem Umfang bezahlen und damit die Konten der Landesbediensteten mitfinanzieren?

Werden Sie sich persönlich dafür einsetzen, dass diese Privilegien der Landesbediensteten erhalten bleiben? Oder werden Sie sich für mehr Gerechtigkeit im Land einsetzen?

Mit freundlichen Grüßen
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
14.02.2013
Antwort von Madeleine Petrovic

Madeleine Petrovic
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Da es sich bei der Betreibung eines Kontos um ein privatrechtliches Rechtsgeschäft (Vertragsfreiheit) handelt, können nur Personen allfällige Schritte gegen die Bevorzugung und Benachteiligung bestimmter Kundengruppen von Bankkunden und Bankkundinnen selber einklagen, wenn diesen dann Vorteile verweigert werden. Falls Sie zu diesen Kreise gehören, können wir Ihnen Kontakt zu rechtlichen Beratungseinrichtungen bzw. Anwälten Ihrer Wahl herstellen.
Mit freundlichen Grüßen
Madeleine Petrovic
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THEMA: Gesundheit und Sport
10.02.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Dr. Petrovic!

Leider gehört Österreich beim Schutz der Nichtraucherinnen und Nichtraucher zu den Schlusslichtern in Europa. Halbherzige Gesetze die keiner Kontrolle unterliegen lassen Raucherinnen und Raucher nur milde lächeln.

Länder wie Finnland, Schweden, Norwegen oder Irland zeigen uns wie Menschen vor den schädlichen und tödlichen Giftstoffen des Tabakrauches geschützt werden können.

Als im Jänner 2009 in den Medien des Landes die Untauglichkeit des Nichtraucher/innen-Schutzes aufgezeigt wurde, sprachen viele Politiker/innen davon, dass man das neue Gesetz erst einmal 6 Monate beobachten müsse. Nun ist diese Frist längst abgelaufen und ich stelle mir die Frage:

Werden Sie sich für den Schutz der Nichtraucherinnen und Nichtraucher einsetzen?

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass die Bezirkshauptmannschaften als zuständige Verwaltungsbehörde aktiv die Einhaltung des derzeit bestehenden Nichtraucherschutzes kontrolliert?

Werden Sie sich dafür einsetzten, dass Restaurants, Kaffeehäuser, Gaststätten, etc. endlich vom Rauch befreit werden?

Ich danke herzlich für Ihre Bemühungen und freue mich auf Ihre geschätzte Antwort

Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
13.02.2013
Antwort von Madeleine Petrovic

Madeleine Petrovic
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

vielen Dank für Ihre Anfrage, ich kann alle ihre drei Fragen mit einem deutlichen JA beantworten. Selbstverständlich werde ich mich weiterhin für den Schutz der Nichtraucherinnen und Nichtraucher einsetzten. 2010 haben die GRÜNEN auch dazu einen Antrag im Parlament gestellt, der ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie gefordert hat. Viele Menschen seien unzufrieden, die Wirte verunsichert und niemand wisse, ob die EU nicht schon bald ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie verordnen werde. Es sei also Zeit, Konsequenzen zu ziehen und über ordentliche Lösungen nachzudenken.Ob Erwachsene rauchen oder nicht, sei deren individuelle Entscheidung, auch wenn sie dadurch vielleicht eine Verkürzung ihres Lebens in Kauf nehmen. Man müsse aber Kinder und Jugendliche besser schützen. Der hohe Anteil von RaucherInnen bei den unter 16-Jährigen schreie nach einer politischer Aktion. Nur 12 Mio. € aus dem gesamten Tabaksteueraufkommen werden in Höhe von 1,4 Mrd. € für Gesundheitsprävention verwendet. Ein vollständiges Rauchverbot in der Gastronomie funktioniere bereits in anderen Ländern. Befürchtete Umsatzeinbußen sind weitgehend ausgeblieben. Gleichzeitig zeigen Studien eine Abnahme der Herzinfarkte in der Gesamtbevölkerung.

Mit freundlichen Grüßen
Madeleine Petrovic
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