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Tag: Wien

Es sind 83 Fragen vorhanden:

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THEMA: Soziales
11.08.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Stöger,
Immer wieder höre oder lese ich wobei Flüchtlinge gratis oder verbilligt mit den Öfis fahren dürfen. Meine Frage ist, warum überlegt man dieses Privileg nicht auch für arbeitslose österreichische Staatsbürger einzuführen? Wenn man nach Jobverlust sein Einkommen um fast die Hälfte schrumpft, die monatlichen Belastungen aber gleich bleiben, würde das schon Sinn machen. Wenn man z.B.: nach Wien zu einem Vorstellungsgespräch fährt kostet das € 13,20 für die Hin- und Rückfahrt. Das ist mitunter mehr als ein Drittel des Tageseinkommens. Monatskarte macht keinen Sinn, weil man fährt nicht immer nur nach Wien. Mal nach Mödling, Wr. Neustadt usw. Auch verstehe ich nicht, dass man nicht mit Pensionsantritt eine Seniorenermäßigung bei den Öfis bekommt. Wieso muss man bis 62 Jahre warten?
Besten Dank für Ihr Bemühen
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
23.08.2016
Antwort von Alois Stöger

Alois Stöger
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass mein Ressort für die Preisgestaltung der öffentlichen Verkehrsmittel nicht zuständig ist. Für Mobilitätszuschüsse und Vergünstigungen sind Bundesland oder Gemeinde verantwortlich. In Wien ist es ohne Vergünstigungen möglich, mit der Jahreskarte für einen Euro am Tag die Verkehrsmittel zu nutzen. Mir ist bewusst, dass sich die Lage in Niederösterreich schwieriger gestaltet und bitte Sie daher, sich in dieser Angelegenheit an die niederösterreichische Landesregierung zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Alois Stöger
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THEMA: Frauen und Gleichberechtigung
16.06.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
S.g. Stadträtin Frauenberger!

Täglich am Weg zur Arbeit muss ich an einem frauenfeindlichen und sexistischen Plakat von bet at home vorbeifahren.
Auf der Seite des Werberates gibt es zahlreiche Beschwerden darüber. Auch gibt es eine Aufforderung des Werberates zum Stopp der Kampagne
http://www.werberat.at/besc...edetail.aspx?id=4848

Die Plakate hängen aber nach wie vor.
Es wurde Werbung für Tabakprodukte verboten. Warum kann man nicht auch sexistische Werbung im öffentlichen Raum verbieten? Wäre es nicht möglich, dass sexistische Werbung in Zukunft geahndet wird und Firmen Strafen zahlen müssen? Könnte man solche Werbesujets nicht auch schon durch Vorabkontrollen verhindern?
Hier muss es doch ein Interesse der Stadt Wien geben.

Mit freundliche Grüßen,
M.W.
07.07.2016
Antwort von Sandra Frauenberger

Sandra Frauenberger
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers!

Ich teile Ihre Empörung über dieses frauenfeindliche Plakatsujet, das bereits zu zahlreichen Beschwerden an den Österreichischen Werberat sowie an die von mir initiierte Wiener Werbewatchgroup gegen sexistische Werbung,http://www.werbewatchgroup-...cheidungen/aktuelle, geführt hat.

Beide Gremien haben die Sujets als sexistisch verurteilt und die Entfernung sowie den Verzicht auf Werbung, welche die menschliche Würde verletzt, verlangt. Allerdings hat das Unternehmen in seinen Stellungnahmen zu den Beschwerden bzw. Verurteilungen keinerlei Einsicht gezeigt.

Es wäre daher dringend eine bundesweite gesetzliche Regelung nötig, die sexistische Werbungen verbietet und die Verhängung von Strafen bei Zuwiderhandeln vorsieht. Ein solches Gesetz wurde auf meine Initiative auch bereits vom Wiener Landtag von der Bundesregierung eingefordert, http://www.werbewatchgroup-wien.at/resolution . Dass solche Verbote wirken, zeigen Staaten wie Kroatien oder Island, in denen sexistische Werbung mittlerweile der Vergangenheit angehört.

Dass diese Werbung die Gemüter erregte und solch sexistische Werbung nicht mehr widerstandslos hingenommen wird, zeigt die zunehmende Sensibilität in der Bevölkerung.
Zu Ihrer Frage bzw. Anregung, dass Sujets bereits vor einer Affichierung oder Schaltung auf diskriminierende Inhalte geprüft werden sollten, kann ich berichten, dass es etwa in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der GEWISTA einen Passus gibt, der die Möglichkeit einer solchen Prüfung vor Annahme eines Bewerbungsauftrags vorsieht. Das ist aber ein freiwilliger Schritt, da Unternehmen, die Werbung affichieren oder schalten derzeit dazu nicht gesetzlich verpflichtet sind. Allerdings hat die MA 57 - Frauenabteilung der Stadt Wien, als Koordinationsstelle der Wiener Werbewatchgroup vor einigen Tagen ein Schreiben an GEWISTA und die Wiener Linien gerichtet, in dem unter Hinweis auf die negativen Beurteilungen durch den Österreichischen Werberat und die Wiener Werbewatchgroup eine Entfernung der Werbeplakate mit diesem Sujet verlangt wurde. Eine Reaktion dazu steht noch aus.

Ich werde mich jedenfalls weiterhin für gesetzliche Werbeverbote zu sexistischer Werbung aussprechen, um dem Ziel, Wien zu einer sexismusfreien Stadt zu machen, näher zu kommen. Die Stadt Wien geht hier auch mit gutem Beispiel voran, indem bei der Kommunikation nach innen und außen eine geschlechtergerechte Sprache und diskriminierungsfreie Bilder verwendet werden, http://www.intern.magwien.g...aden_langfassung.pdf .

Frauen sollen in unserer Stadt sicher, selbstbestimmt und unabhängig leben und sich im öffentlichen Raum wohl fühlen können, dafür setze ich mich als Frauenstadträtin ein.

Mit freundlichen Grüßen
Sandra Frauenberger
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THEMA: Gesundheit und Sport
22.04.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Wie können wir die Krankenkassen (WGKK und NÖGKK) dazu bringen, daß die Immunologische Tagesklinik für uns Patienten weiter bestehen bleibt ? Können Sie uns helfen?
Nach Auskunft des AKH Wien werden dort nur Blutprobenauf KK -Kosten analysiert, aber es gibt keine Betreuung der Patienten. Außerdem muß jetzt der zuweisende Arzt Immunologe spielen, denn er bestimmt schon mit der Zuweisung die Parameter die gesucht werden. Auch die Auswertung der Befunde soll beim zuweisenden Arzt bleiben????So kann es sicher nicht gehen.
02.05.2016
Antwort von David Lasar

David Lasar
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers,

Ich werde mich bei der Wiener Gebietskrankenkasse dafür stark machen, dass die Immunologische Tagesklinik in bewährter Form bestehen bleibt. Selbstverständlich teile ich Ihre Auffassung, dass allein die Analyse der Blutproben, ohne einer damit einhergehenden Betreuung der Patienten, nicht zielführend ist.

Ich werde mich dafür mit aller zur Verfügung stehenden politischen Kraft einsetzen.

Mit den besten Wünschen

David Lasar

Mitglied der Wiener Landesregierung
Stadtrat der Bundeshauptstadt Wien
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