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Tag: Sport

Es sind 9 Fragen vorhanden:

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THEMA: Bildung und Schulen
23.08.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Ich habe mich gestern sehr über Ihre Aussage, dass die Turnstunde für die VS-Lehrer nur ein "unangenehmes Anhängsel" sei, geärgert. Es mag schon sein, dass das für einige gilt, aber Verallgemeinerung ist hier fehl am Platz! Vielleicht sollte man auch nicht immer das Versagen auf die Lehrer schieben! Es gibt genug andere Faktoren, die man diskutieren sollte - am besten mit den Betroffenen! Und übrigens: Ich bin privat nur selten "lehrerhaft", aber diesmal ist es mir ein Bedürfnis: Ich weiß nicht, ob sie falsch zitiert wurden... Es heißt: die Kinder singen lehren... Mit freundlichen Grüßen, Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
24.08.2016
Antwort von Walter Naderer

Walter Naderer
Liebe Fr. Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers!

Ärgern ist ja ein Grundrecht, dass eine Diskussion erst zu dem macht, was sie sein sollte:
Austausch von Argumenten, die einander widersprechen und zu einer, gemeinsam zu findenden Überzeugung führen KÖNNEN!

Fakten:
Da wurde nicht verallgemeinert sondern aus Erfahrung von hunderten Schulbesuchen reflektiert und auch gelobt.
Die Bildungspolitik hat eben im Kulturland eindeutige Prioritäten weit weg vom Sport!
Eine Sportlandesrätin schenkt Schulkindern einen Blau-Gelben Schihelm und schon ist der nächste Schi Star geboren. (Ist das nicht lächerlich, obwohl es jährlich so abläuft?)
Es werden zusätzlich zu den musisch geforderten Fähigkeiten des Lehrpersonals noch -zig Mio. ausgegeben um Kindern das Musizieren näher zu bringen.
Der finanzielle Aufwand für grundlegende Motorik auch Sport und damit Körperbewusstsein, ist im Vergleich dazu lächerlich und man mutet unsportlichen Damen und sehr wenigen Herrn zu, dies authentisch zu vermitteln. Dazu stehe ich!
UNSPORTLICH ist keine WERTUNG!
Ich bin völlig unmusikalisch, kann weder Noten lesen, noch treff ich einen Ton und hab trotzdem keinerlei Schuldgefühle in diesem Zusammenhang und schon gar keinen Komplex.
Wir sollen phasenweise die Kinder mit Samthandschuhen angreifen, aber doch nicht die Lehrer und schon gar nicht mündige Eltern.
Die politisch verordnete "Heile Welt" ist nicht so heil, wenn sie an all die X-Beine und Fettbäuchen der Kinder sehen.
Magersucht ist im Verhältnis dazu verschwindend dafür aber eine tolles Thema für den "Leberkäs-Boulevard".
Aber ihre Reaktion zeigt, dass in Österreich alles den Bach runter gehen darf, weil der öffentliche Dienst zwar gut und korpulent vertreten ist aber keinerlei Kritik verträgt.

Mit besten Grüßen
vom Provinzpolitiker
LAbg. Walter Naderer
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THEMA: Bildung und Schulen
06.03.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Bundesminister!
Parallel zu den Bemühungen um die tägliche Turnstunde, wurde die schulautonome Stundentafel in der NMS angepasst/verändert: Die Summe der Wochenstunden im Gegenstand "Bewegung und Sport" wurde von mindestens 12 auf 13 Unterrichtseinheiten erhöht, bei Beibehaltung der Gesamtwochenstundenzahl (120). Was man hier m.E. der Öffentlichkeit verschweigt: Eine Stundenerhöhung in Bewegung und Sport unter diesen Bedingungen führt dazu, dass ein anderer Gegenstand um eine Stunde gekürzt werden muss.
Ich frage mich: Warum erhöht man (auch unter Berücksichtigung der zahlreichen zwischen politischen Parteien geführten Diskussionen rund um Ganztagsschulen und Nachmittagsbetreuung) nicht auch die Gesamtwochenstundenanzahl auf 121 oder mehr? Geht es hier - so hat es zumindest für mich den Anschein - nur darum, Kosten einzusparen und ein Mehr an Turnen (das sich medial gut verkaufen lässt) kostenneutral zu erreichen? Wird bei künftigen Erhöhungen der Mindeststunden, die eventuell bevorstehen, die Gesamtwochenstundenanzahl gleich bleiben?
Ich freue mich sehr über Ihre Antworten!
MFG
Vorname des FragestellersVorname des Fragestellers
08.04.2016
Antwort von Gabriele Heinisch-Hosek

Gabriele Heinisch-Hosek
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Vielen Dank für Ihr Schreiben an die Frau BM Heinisch-Hosek, das der Abteilung I/1 zur Beantwortung übermittelt wurde.

Zu Ihrer im Zuge der Erhöhung der Wochenstundenzahl für Bewegung und Sport gestellten Frage, warum die Gesamtwochenstundenzahl von 120 nicht erhöht wird, kann Ihnen Folgendes mitgeteilt werden.

Die Erhöhung der Wochenstunden im Fach „Bewegung und Sport“ wurde im demokratischen Diskussionsprozess aufgrund aktueller Daten, die Gesundheit der Schüler/innen betreffend, beschlossen. Dabei stand eine Mehrbelastung der SchülerInnen nie im Raum, da mit einer durchschnittlichen Wochenstundenzahl von 30 Unterrichtsstunden ohne Freigegenstände, Unverbindliche Übungen, Hausübungen etc. die Belastung der SchülerInnen ohnehin ausreichend hoch ist.
Es stimmt natürlich, dass durch dieses Anheben der Unterrichtszeit in Bewegung und Sport eine Einsparung von einer Stunde in einem anderen Gegenstand erforderlich ist. Es kann Ihnen aber versichert werden, dass dies an den einzelnen Schulstandorten in hoher Verantwortung geschieht, sodass es zu keinem Verlust an wesentlichen und wichtigen Inhalten kommt.
An eine weitere Änderung der Stundenanzahl in einem anderen Unterrichtsgegenstand ist derzeit nicht gedacht.

Mit freundlichen Grüßen

Wien, 5. April 2016
Für die Bundesministerin:
Mag. Andrea Werner-Thaler
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THEMA: Umwelt und Energie
14.12.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
S.g. Hr.Rupprechter!
Bzgl. Klimakonferenz Paris
war ja ein großer Erfolg.

Klima - Erderwärmung:
Vorschlag: Warum verbietet man nicht großteils die riesigen SUV Geländewagen.
Jeder 4. oder 5. bei den Neuzulassungen ist schon ein solcher.
Wer außer Bergbauern, Forstbedienstete brauch schon ein solches meist !! leistungsstarkes Luxus!! Fahrzeug?
Noch dazu wenn man max. auf Autobahnen nur 130 fahren darf.

Anstelle dessen macht man diese Alibi- Photovoltaikförderung neuerdings noch mit Batteriespeichern.
Etwas ineffizenters als einen Batteriespeicher und das mit Förderungen !!! gibt es kaum.
Außerdem werden die Photovoltaikzellen großteils in Korea hergestellt.
Ich hoffe das es mit der Paris Konferenz nicht bei einer Alibi Sache bleibt,.. na dann gute Nacht für die nächsten Generationen.
Entschuldigen sie bitte meine kritische Haltung.
Gruß Vorname des FragestellersVorname des Fragestellers
15.12.2015
Antwort von Andrä Rupprechter

Andrä Rupprechter
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Besten Dank für Ihre Vorschläge und persönlichen Anmerkungen zum Klimaschutz, die Sie an Herrn Bundesminister Andrä Rupprechter gesendet haben.

1) SUV-Geländewagen: Eine Untersuchung des Umweltbundesamtes zeigt klar, dass unter anderem die laufende Zunahme der SUVs in den vergangenen Jahren die Erreichung unserer Klimaschutzziele erschwert hat.
Aus umweltpolitischer Sicht war es daher wesentlich, spezifische Emissionen von SUVs drastisch zu reduzieren oder mittels geeigneter politischer Maßnahmen deren Zulassungszahlen zu verringern.
In Österreich sind zum Beispiel diese großen Autos im Rahmen der Normverbrauchsabgabe höher besteuert. Seit 1. Juli 2008 werden zusätzlich zur bisher berechneten NOVA für Neuzulassungen ab 180 g CO2/km für jedes weitere Gramm über 180 g CO2/km zusätzliche 25 Euro (Malus) eingehoben. Dies wirkt sich im Besonderen auf Fahrzeugkategorien wie SUV aus.
Ab 1. September 2014 müssen alle in der EU neu typisierten Pkw die Abgasnorm nach Euro 6 erfüllen. Ziel ist die Verringerung des Schadstoffausstoßes. Vor allem für Diesel-Fahrzeuge bedeutet das einige Änderungen im Vergleich zur bisher geltenden Euro 5-Norm. Bei größeren Dieselmotoren ist ein sogenannter "SCR-Katalysator" notwendig, der NOx durch Reaktion mit Ammoniak (das dem Prozess mit Hilfe einer wässrigen Harnstoff-Lösung zur Verfügung gestellt wird) in Stickstoff und Wasser umwandelt - eine Technologie, die bei Lkw schon seit längerer Zeit zum Einsatz kommt.
Bei kleineren Dieselmotoren kommen hingegen "Speicherkatalysatoren" zum Einsatz. Darin wird NOx gespeichert und regelmäßig durch wenige Sekunden mit kraftstoffangereichertem, also "fetterem" Motorbetrieb in ungefährlichen Stickstoff und Sauerstoff zerlegt, dies geschieht automatisch durch das Motormanagement.

2) Photovoltaikanlagen mit Batteriespeicher: Der Markt für Photovoltaik-Speicher entwickelt sich rasant. Aktuell sollen rund 70 Akkus für private Photovoltaikanlagen verfügbar sein. Angesichts der wachsenden Fülle an Geräten sollte die Entscheidung für einen Photovoltaik-Speicher im Rahmen einer fachkundigen Beratung durch einen "Solarteur" getroffen werden. Dadurch, dass die selbst erzeugte Energie auch im eigenen Haushalt verbraucht und kaum Strom vom Netz bezogen wird, senken sich die Kosten mit entsprechender Laufzeit einer Anlage auf ein Minimum. Ein weiteres Plus ist die ganzheitliche Unabhängigkeit von Atomstrom oder Strom aus Kohle- und Gaskraftwerken.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Fischer
Ombudsmann
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