Geben Sie hier einfach Ihren Namen und E-Mail Adresse an, um benachrichtigt zu werden, sobald eine Antwort zur Frage vorliegt:


Mit folgendem Link können Sie die Frage/Antwort direkt aufrufen:

Profil von LHStv. Dr.in Beate Prettner (SPÖ)

Allgemeines Fragen & Antworten Anträge Lebenslauf Politische Ziele Links Termine
Es ist 1 Frage vorhanden:

THEMA: Senioren
12.02.2009
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Hallo, Frau Dr. Prettner.
Als ehem. Ma.Gailer und Neu-Drobollacher, der von der Autobahn mit viel Glück geflüchtet ist, habe ich zwei Fragen, die auch allgemein von Interesse sein könnten.
1. Warum ist es nicht möglich, dass bei den Pensionsanpassungen endlich ein Fixbetrag zur Anwendung kommt. Gerade in Kärnten haben wir die meisten Kleinpensionisten, die dann bei ca.3 % doch nur 20,- mehr bekommen. Was nützt einem mit 2000 Pension, wenn er dann 60 mehr bekommt...der hat damit keine Freude. Aber die einfachen Leute mit 800 würden sich auf 50 € freuen. Auch wäre es viel einfacher durchzuführen. wenn sich auch die wenigen Gutverdiener aufregen würden, die Mehrheit hat doch nicht viel mehr als 1000.
2. Warum sind die Pensionen im öffentlichen Dienst so viel höher als im ASVG...bei vergleichbaren Berufen natürlich. Bezahlt wird der öffentl.Dienst immer noch von den Steuerzahlern und Hacklern. Treibt dieser Umstand die Arbeiter und kl.Angestellten in das rechte Lager? Heute weiss jeder, dass im öffentl. Dienst gut verdient wird und dass es kaum ein Arbeitsplatz-Risiko gibt.
Liebe Grüsse und Danke i.voraus...g.Vorname des Fragestellers
19.02.2009
Antwort von Beate Prettner

Beate Prettner
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers, lieber Nachbar!

zur Frage des Fixbetrages bei den Pensionen:
das ist in der Vergangenheit ja schon mehrmals gemacht worden. Allerdings hängt das immer von den jeweiligen Regierungen in Wien ab.
Auch ich wäre als Sozialdemokratin natürlich mehr als dafür, dass die niedrigen Pensionen nicht um einen Prozentsatz, sondern um einen entsprechenden Fixbetrag angehoben werden.
Leider braucht es dazu außer uns zwei noch eine Regierungsmehrheit...

Ich habe noch die Begründung der Gewerkschafter für die doch recht ansehlichen Pensionen im öffentlichen Dienst im Ohr:
"im öffentlichen Bereich hat man früher fast gar nichts verdient als man dort in den 60iger Jahren begonnen hat. Die Bauarbeiter waren besser dran. Dass dann zumindest die Pensionen höher sind ist mehr als gerecht".
Ich denke aber, dass man die Problematik bereits erkannt hat, dass die heutigen Gehälter nicht mehr so niedrig sind, und entsprechend gegensteuert. Glücklich können sich jene schätzen, die noch die alten Verträge haben bzw. wirkliche "Beamte" sind. Wenn man heute im öffentlichen Dienst arbeitet ist man kaum mehr Beamter, sondern meist "Vertragsbediensteter", und ist lange nicht mehr so gut dran. Auch was das von ihnen angesprochene "Arbeitsplatz-Risiko" anbelangt.
Ich kann ihnen nur sagen wie es teilweise im Krankenhausbereich wo ich tätig bin ist: dort wurde mein Dienstvertrag immer nur auf ein Jahr ausgestellt, damit ich nur ja nicht den Eindruck bekomme ich hätte einen fixen Job...
Und wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass Arbeitsplätze bei Post oder Bahn einmal nicht mehr so fixe Arbeitsplätze sein würden?

Über das rechte Lager, und was ihm die Wähler zutreibt können wir gerne einmal einen Abend lang debattieren, mir persönlich wäre es lieber wenn die Menschen erkennen würden wer wirklich versucht eine sozial ausgewogene Politik zu machen, und dafür nicht Feidbilder aufbaut sondern das Gemeinsame vor das Trennende stellt!

Liebe Grüße
Beate Prettner
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert (6) Empfehlungen

FRAGEN