Geben Sie hier einfach Ihren Namen und E-Mail Adresse an, um benachrichtigt zu werden, sobald eine Antwort zur Frage vorliegt:


Mit folgendem Link können Sie die Frage/Antwort direkt aufrufen:

Profil von Mag.a Judith Schwentner (GRÜNE)

Allgemeines Fragen & Antworten Anträge Lebenslauf Politische Ziele Links Termine
Es sind 7 Fragen vorhanden:

Seiten (3): [1] 2 3 nächste » ... letzte »
THEMA: Senioren
27.01.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Ich habe eine Arbeitsunfähigkeit s rente mit ausgleichszulage von € 684.06 rente monatlich. von meinen geschiedenen Mann bekomme ich an unterhalt € 188.95 monatlich. bei meiner rente gibt 2mal jährlich in Mai u. November eine doppelte Rentenzahlung, so wie bei Arbeitnehmer es das Urlaubs u. Weihnachtsgeld gibt.. meine Frage wäre, warum dies nicht auch bei Unterhaltszahlungen so verrechnet wird...bei Anfrage bei der pva.,hiess es das sei eine gesetzesluecke...da ich dadurch weniger im Jahr von € 377.90 bekomme, gegenüber wenn ich gesamt die rente von der pva bekommen wuerde..Z.BSB. 2mal 684.06 ist 1368.12 plus 188.95 ist 1456.12...aber 2 Fach unterhalt gerechnet wären das € 1746.02...so entfinde ich dies sehr ung recht verteilt...ich freue mich auf eine Nachricht u.danke Ihnen in voraus..mit Herzl.gr.brig.Vorname des Fragestellers
29.01.2016
Antwort von Judith Schwentner

Judith Schwentner
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers,

wenn ich Ihre Frage richtig verstehe, so wollen Sie wissen, warum die Unterhaltszahlung Ihres geschiedenen Mannes nur zwölf Mal im Jahr ausbezahlt wird.
Abgesehen davon, dass ich Ihre Scheidungsvereinbarung ja nicht kenne, werden Unterhaltszahlungen nach Scheidungen in der Regel als Prozentsatz des Jahresnettoeinkommens festgelegt und dieser dann auf zwölf Teilzahlungen aufgeteilt. Auf diese Weise ist das 13. Und 14. Monatseinkommen Ihres Exmannes bereits berücksichtigt. Sie erhalten statt einer 13. und 14. Auszahlung einen monatlich um ein Sechstel erhöhten Betrag.
Möglicherweise habe ich Ihre Frage aber nicht richtig verstanden, da mir die Information der PVA, es handle sich um eine Gesetzeslücke in diesem Zusammenhang nicht verständlich ist. Sollte dem so sein, so wenden Sie Sich bitte neuerlich an mich.

Mit freundlichen Grüßen
Judith Schwentner
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert (8) Empfehlungen
THEMA: Familie
23.01.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Schwentner,

mir beschäftigt seit einiger Zeit eine für mich sehr wichtige Frage....
Vor vier Jahren habe ich meinen Ex-Mann geheiratet und wir haben zwei Kinder bekommen. 2014 folgte die Scheidung.

Seit Februar 2014 besteht ein Unterhaltstitel für meine beiden Söhne. Dieser wurde damals von der Kinder - und Jugendhilfe berechnet und beträgt 194 Euro pro Kind. Da mein Ex - Mann nie bezahlte, bekam ich bereits im Juni 2014 Unterhaltsvorschuss vom OLG Innsbruck ausbezahlt.
Im Dezember 2014 verabschiedete sich der Kindsvater nach Australien (er besitzt die australische Staatsbürgerschaft) und tauchte dort unter. Da es in Australien kein Meldesystem wie in Österreich gibt, sind die Chancen ihn zu finden relativ gering. Seitdem habe ich nie wieder etwas von ihm gehört, der Unterhaltsvorschuss besteht aber nach wie vor.

Nun zu meiner Frage: Mir wurde von der Kinder - und Jugendhilfe Freistadt in OÖ gesagt, dass ab drei Jahren eines bestehenden Unterhaltstitels die Halbwaisenrente (bzw eine Zahlung in Höhe der Halbwaisenrente) beantragt werden könne, unabhängig davon, ob es wirklich ein Lebenszeichen meines Ex-Mannes geben würde, solange keine regelmäßen Zahlungen eingehen. Ist dem wirklich so?

Diese Rente könnte in meinem Fall erst Februar 2017 beantragt werden, ich finde dazu aber keinerlei Informationen online bzw irgendwelche ähnlichen Fälle. Ich bin nun etwas beunruhigt, da mein Ex-Mann ca drei Jahre in Österreich gelebt hat (und Steuern bezahlt hat) und ich habe nun ehrlich gesagt Angst, schlußendlich mit Nichts dazustehen.

Ich wäre über Informationen bezüglich diesem Thema sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen

Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
25.01.2016
Antwort von Judith Schwentner

Judith Schwentner
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers,

ohne konkrete Kenntnis des Falls ist es immer schwer zu antworten, aber ich vermute die Auskunft der Kinder- und Jugendhilfe Freistadt bezieht sich auf das Unterhaltsvorschussgesetz in den Paragraphen §4 Z2 (ab 3 Jahren eines Titels) sowie §6 (Halbwaisenrente).
Auf folgender Homepage (ganz unten) finden Sie den link zum Gesetzestext: https://www.help.gv.at/Porta...9/Seite.1693915.html

Dem Gesetzestext folgend würden Sie für ein Kind, das zwischen 0-6 Jahre alt ist, ab 2017 35% der Halbwaisenrente bekommen. Für Kinder zwischen vollendetem 6. Lebensjahr und 14. Lebensjahr 50% des Richtsatzes der Halbwaisenrente.

Ich kann Ihre Unsicherheit und Angst sehr gut nachvollziehen! Ich würde Ihnen daher empfehlen, nochmal Kontakt mit der Kinder-und Jugendhilfe aufzunehmen. Lassen Sie sich die Rechtsauskunft noch einmal erklären bzw. bestätigen. Und bitten Sie auch um Auskunft, mit welcher Summe, Sie dann ab 2017 rechnen können.

Ich wünsche Ihnen dafür alles Gute!
beste Grüße
Judith Schwentner
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert
THEMA: Senioren
19.01.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Rechenzinssatz 3,5 % - bis 2012 der niedrigste Rechenzinssatz
Pensionszusage 2002
Pension 2016: 60 % (kaufkraftbereinigt: 49 %)
Die PKG-Reform 2012 ist in der Niedrigzins-Phase eine Farce. Durch die Umstellung auf die betriebliche Kollektivversicherung habe ich 13,5 Prozentpunkte verloren.
Meine Frage:
haben die GRÜNEN vor, das Pensionskassen-Gesetz auf völlig neue Beine zu stellen und die Pensionskürzungen wenigstens teilweise auszugleichen?
22.01.2016
Antwort von Judith Schwentner

Judith Schwentner
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

wir meinen, dass kapitalmarktgebundene Systeme nicht zur Schaffung jener Sicherheit geeignet sind, die Menschen in der Alterssicherung (die ja nicht zufällig AltersSICHERUNG heißt) benötigen. Das zeigt nicht allein die Geschichte des PKG, sondern auch die Erfahrungen mit Pensionsfonds und – Kassen in der Wirtschaftskrise seit 2008. Nach Ansicht der Grünen soll der Staat sich zukünftig daher jeder steuerlichen Unterstützung sogenannter „privater“ oder betrieblicher Pension“vorsorge“ enthalten und die jährlich dafür eingesetzten ca. € 2,4 Mia. zur Absicherung des staatlichen Pensionssystems einsetzen. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass staatliche Förderungen nicht den Pensionsberechtigten, sondern ausschließlich den Banken, Versicherungen, FondsmanagerInnen etc. zu Gute kommen.

Hinsichtlich der Vergangenheit kann es aber nicht so einfach sein, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Hier bedarf es einer Nachschusspflicht der Unternehmen, die ihre Verpflichtungen billig ausgelagert haben sowie der FondseigentümerInnen und der Berufsgruppen, die von dieser Auslagerung profitiert haben. Diese Position haben wir bei den vergangenen, völlig unzureichenden Änderungen des PKG immer vertreten. Ernsthaft aufgegriffen wurde das leider nie, als Oppositionspartei stehen wir in dieser Frage allein da. Damit sich da etwas bewegt, müsste wohl auch der Druck von Betroffenen auf den Finanzminister viel größer sein. Unsere Unterstützung haben sie!

Mit besten Grüßen
Judith Schwentner
____________________________________

Mag. a JUDITH SCHWENTNER
Abgeordnete zum Nationalrat
Sprecherin für Soziales und Familienpolitik
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert (4) Empfehlungen
Seiten (3): [1] 2 3 nächste » ... letzte »