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THEMA: Soziales
04.02.2012
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
S.g.Hr.Kräuter!

Wie ich aus diversen Medienberichten erfahren habe, sollen Sie bzw. die SPÖ sich verstärkt bemühen, ehemalige SPÖ-Wähler, Mitglieder, Funktionäre, etc., die zur FPÖ tendieren, wieder zur SPÖ zurückzuholen.
Meine Frage an Sie lautet daher - warum wenden sich ehemalige SPÖ-Sympathiesanten ausgerechnet der FPÖ zu und nicht, wie es doch logischer wäre, den Grünen?
Warum ist ausgerechnet die FPÖ die erste Anlaufstation für offensichtliche Protestwähler aus SPÖ-Kreisen, wie man speziell in den Arbeiterbezirken stark beobachten kann?
Es kann doch nur an einer verfehlten Migrations- und Zuwandererpolitik der SPÖ liegen, oder?
Auch aus diversen Gesprächen mit betroffenen Leuten könnte man zu diesen Eindrücken gelangen.
Es wäre nett, wenn sie auf diese Frage eine konkrete Antwort geben könnten, danke!

P.S.: Da ich selbst in Simmering wohne kann ich auch nachvollziehen, wo die Leute der Schuh drückt!
07.02.2012
Antwort von Günther Kräuter

Günther Kräuter
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

unabhängig von Integrationsproblemen gehe ich davon aus, daß die überwiegende Mehrzahl der FPÖ-Wähler Antisemitismus und Rechtsradikalismus entschieden ablehnt. Selbstverständlich sind Wählerinnen und Wähler, die mit ihrer bisherigen FPÖ-Stimme gegen Ungerechtigkeiten oder Misstände protestieren, in der SPÖ willkommen. Wer Problemlösungen der FPÖ zum Thema Zuwanderung erwartet, sei an die blau-orange Regierungszeit erinnert. Sowohl bei Einbürgerungen (part of the game?) als auch bei der Zuwandererquote wurden einsame Rekorde aufgestellt. Aus Sicht der SPÖ nützt dumpfe Ausländerfeindlichkeit niemandem, die aktuelle Gesetzeslage (rot-weiß-rot card ect) ist vernüftig und zukunftsorientiert.....

mit besten Grüßen,
Günther Kräuter
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THEMA: Verkehr und Infrastruktur
22.09.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Dr. Kräuter,

heute ist Autofreier Tag - könnte das nicht zumindest in den Städten einmal wöchentlich eingeführt werden, oder dass z.B. an (un)geraden Tagen nur die Autos mit (un)gerader Nummer fahren dürfen? Was kann sonst gegen die Feinstaubbelastung getan werden?

Und wie stehen Sie zur Koralmbahn?

Danke
23.09.2008
Antwort von Günther Kräuter

Günther Kräuter
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers,

vielen Dank für ihre Anfrage, die Wiedereinführung eines autofreien Tages (alles schon dagewesen, mit Pickerl eines Wochentages) halte ich für eine richtige Idee, der gestrige autofreie Tag in Graz brachte aber leider auch viele Probleme (Staus, dadurch zusätzliche Umweltbelastung ect).
Gegen die Feinstaubbelastung helfen nur ganze Maßnahmenbündel, vor allem aber eine Bewußtseinsänderung der Bevölkerung (Heizungen, Wärmedämmung, Lüftung, Verkehrsverhalten, Industrie....).
Letztlich ist der Ausbau der Südbahn (Koralmstrecke, Semmeringbasistunnel) ebenfalls ein wichtiger Beitrag zur Umweltentlastung, das Gesamtprojekt ist für die Steiermark aber auch von immenser standort- und somit wirtschaftspolitischer Bedeutung.

Mit freundlichen Grüßen,
Günther Kräuter
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THEMA: Familie
19.09.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
S. g. Hr. Dr. Kräuter,
ich bin Mutter von 10 Monate alten Zwillingen, österr. Staatsbürgerin und war bis zur Karenz voll erwerbstätig. Ich würde gerne wissen, wann endlich das Kinderbetreuungsgeld der Inflation angepasst wird und nicht nur Pensionen, etc., denn besonders junge Familien brauchen dieses Geld.
Außerdem würde ich gerne wissen, was Sie davon halten, dass meine Kinder nur eineinhalbfach gelten vor dem Staat, denn ich bekomme nur das eineinhalbfache Kinderbetreuungeld - und glauben Sie mir, Zwillinge brauchen doppelt soviele Windeln, nicht nur eineinhalb fach soviele. Übrigens mein Lebensgefährte und Vater der Kinder ist voll erwerbstätig und unsere Kinder sind nicht künstlich gezeugt worden, wie heute in Mode. Eigentlich wollten wir nur 1 Kind, da wir der Meinung waren, uns nur eines leisten zu können. Wäre ich alleinerziehend, hätte ich nach der Karenz (die ich mir vermutl. nicht leisten könnte) wahrscheinlich erhebliche Schulden.
Vielleicht sollte man mal beginnen, nicht nur die Pensionisten (ich habe in meiner Firma mit ihnen gearbeitet) finanziell zu unterstützen, sondern auch mittelständische Familien, so wie wir eine sind, denn im Gegensatz zu vielen anderen (auch Pensionisten) haben wir hiermit unseren Generationenvertrag erfüllt.
Eigentlich ist es traurig, dass in unserer Gesellschaft Kinder nicht mal voll gezählt werden, wenn es um Unterstützungen geht (siehe Kinderbetreuungsgeld).
Tja, und da wundern sich die Politiker, warum die jungen Leute keine Kinder mehr bekommen wollen.

Also was meinen Sie zur Inflationsanpassung für das Kinderbetreuungsgeld und zum doppelten Kinderbetreuungsgeld bei Zwillingen? - Wobei ich das sicher nicht mehr erleben werde, da ich nur bis zum 30. Lebensmonat der Kinder das Kinderbetreuungsgeld beziehe.

Mit freundlichen Grüßen

22.09.2008
Antwort von Günther Kräuter

Günther Kräuter
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers!

Ich danke Ihnen für Ihr Email vom 19.9. betreffend betreffend Familienförderung.
Die finanzielle Unterstützung für Familien ist in Österreich eine der höchsten der Welt. Pro Jahr werden rund 15 Milliarden Euro direkt oder indirekt für die Förderung der Familien aufgewendet.
Konkret stehen am kommenden Mittwoch auf Initiative der SPÖ im Parlament eine Erhöhung der Familienbeihilfe und weitere familienrelevante Punkte auf der Tagesordnung die zusammengenommen einige hundert Millionen EUR für die Familien bringen. Eine weitere Entlastung würde der SPÖ-Vorschlag der Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel bringen.
Die Höhe des Karenzgeldes ist von der gewählten Form der Karenz abhängig und wurde letztes Jahr erhöht. Das Karenzgeld ist kein vollständiger Ersatz für den Einkommensausfall, aber es werden derzeit auch neue alternative Formen der Karenzgeldberechnung diskutiert. Zum Beispiel ein einkommensabhängiges Modell sowie Maßnahmen, um mehr Väter für die Karenz zu gewinnen.

Mit freundlichen Grüßen
Günther Kräuter
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