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Profil von Christian Faul (Team Stronach)

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Es sind 3 Fragen vorhanden:

THEMA: Senioren
14.04.2010
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
S.g. Herr Faul
Vor ca. 15 Monaten wurde eine Reformkommission zu Änderungen des Pensionskassengesetzes gestartet. Als einziges Ergebnis ist mir der Vorschlag der Pensionskassen bekannt, eine sogenannte Sicherheitspension mit einer Garantieverzinsung von 2,5 % einzuführen.
Das ist für mich ein völlig untaugliches Instrument, weil damit nach meinen bisherigen Kürzungen von ca. 22 % (kaufkraftbereinigt: ca. 37 % beim niedrigsten Rechnungszinnssatz von 3,5 %!) zu einer weitere Kürzung von ca. 15 % (damit ingesamt ca. 37 % nominell) kommt. Bei einer durchaus realistischen Inflation über 2,5 % hilft mir die Garantieverzinsung auch nichts. Wenn schon Garantieverzinsung, dann muss sie an die Inflationsrate oder an die Entwicklung der Geldmarktzinssätze gebunden sein!
Bitte teilen Sie mir mit, was die SPÖ vorhat, um die nach wie vor völlig unbefriedigende Situation der Pensionskassenbezieher zu verbessern.
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THEMA: Senioren
02.02.2010
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Faul!
Sie haben auf die Anfrage des Herrn Gruber bezüglich Pensionskassendilemma vom April 2009 bis dato nicht geantwortet.
Da Sie mir auch von spoe-direkt als Ansprechpartner für Senioren genannt wurden, frage ich Sie auf diesem Wege: was geschieht bezüglich der Pensionskassenreform?
Werden 50.000 Pensionisten, die viele Jahre Beiträge für eine kleine Pensionsaufbesserung bezahlt haben und nun mit Kürzungen bis zu 30 % leben müssen, von der Politik alleingelassen, während Milliarden von Steuergeldern in die von Einzelnen verursachten Bank- und sonstigen Pleiten gepumpt werden?

Die Regierung kann sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen, denn nach massiver Bewerbung der 2. Säule zur Altersvorsorge wurden mit der Gesetzesnovelle 2003 die damals schon angeschlagenen Pensionskassen zu Lasten der Pensionsbezieher und Anwartschaftsberechtigten (dzt ca. 700.000) saniert!
Zum Vergleich: Meine Pensionskasse hat in den Jahren 2001, 2002 und 2008 Verluste erwirtschaftet und über 10 Jahre hinweg +1,6 % erzielt. Eine Eigenveranlagung hätte im gleichen Zeitraum mindestens 30% Plus ergeben, bei 100%-iger Kapitalsicherheit!
Die in dem Vorhabensbericht von Hundstorfer/Lopatka vom 28.7.2009 geplante Sicherungspension würde eine weitere Kürzung der Pensionen um 15% bis 30% auf Lebenszeit durch Senkung des Rechnungszinssatzes bedeuten!
Also müssen die Eigentümer der Pensionskassen bzw. der Staat als Schöpfer des defekten Pensionskassengesetzes die Verluste abfedern!
Im Gesetz muß wieder eine echte Mindestertragsgarantie vorgesehen werden, sonst sind weitere Pensionskürzungen möglich und wahrscheinlich, da die Pensionskassen mit unserem Kapital ohne Risiko für sie umgehen könnnen, wie sie wollen!
Bitte höflich um Antwort und Information!
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THEMA: Senioren
14.04.2009
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Nicht erst seit der Finanzmarktkrise 2008 gibt es bei den Pensionskassen massive Pensionskürzungen. Mittlerweile sind die Pensionen um bis zu 45 Prozent gesunken

Bei der miserablen Veranlagungspolitik der Pensionskassen sind die bisher eingetretenen und die weiter zu erwartenden Leistungskürzungen kein Wunder.

Trotz der Börsen-Hausse in den Jahren 2003 bis 2007 beträgt die durchschnittliche Performance der letzten 10 Jahre bei mir nur magere 1,5 %
Der Ertrag liegt damit weit unter dem vereinbarten Rechnungszinssatz von 3,5%.
Das bedeutet je Jahr Pensionseinbußen von ca. 2 % (kaufkraftbereinigt ca. 4 %). So reduziert sich die Pension innerhalb von 10 Jahre kaufkraftbereinigt um ca. die Hälfte.
Es ist völlig unrealistisch, dass die Verluste bei der katastrophalen Anlagepolitik der Pensionskassen und der schlechten Wirtschaftslage noch aufgeholt werden können.

Aus diesem Grund habe ich, so wie viele Leidensgenossen, das Vertrauen in die Pensionskassen komplett verloren. Ich ersuche Sie daher, sich bei der Reformkommission einzusetzen, dass jeder geschädigte Betriebs-Pensionsbezieher das noch vorhandenes Kapital ausgezahlt bekommt. Als Kompensation für die bereits eingetretenen Verluste soll die Auszahlung steuerfrei erfolgen

Oder hat die SPÖ dazu andere Vorstellungen, welche die bisherigen Verluste ausgleichen und die versprochenen Pensionen garantieren?
  Antwort von Christian Faul ist noch ausständig
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