Geben Sie hier einfach Ihren Namen und E-Mail Adresse an, um benachrichtigt zu werden, sobald eine Antwort zur Frage vorliegt:


Mit folgendem Link können Sie die Frage/Antwort direkt aufrufen:
Es sind 8 Fragen vorhanden:

Seiten (3): [1] 2 3 nächste » ... letzte »
THEMA: Bildung und Schulen
14.04.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Ablinger.

Wissend, dass Sie natürlich nicht für Vorgänge in Kärnten verantwortlich gemacht werden können, will ich Sie dennoch mit einer Anfrage bezüglich der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention befassen.
Unter http://kaernten.orf.at/news/stories/2579682/ lese ich von einem 180° Schwenk in Kärnten. Die SPÖ will die Inklusion ausbauen und dabei die Gutenbergschule (eine Sonderschule) ebenfalls ausbauen. Die FPK will die BRK umsetzen und inklusive Regionen machen, die SPÖ dreht das ab und geht in Richting Segregation. Ein Einzelfall oder kann man solche Schwenks von der SPÖ überall erwarten?
Aus einem Brief an die WählerInnen von Peter Kaiser möchte ich folgenden Satz zitieren: " Selbstverständlich begrüßt die SPÖ die Umsetzung einer richtig verstanden Inklusion überall dort, wo dies möglich und machbar ist."
Wie soll ich das nun verstehen? Die SPÖ steht zu ihren Zielen, aber nur dann, wenn es machbar und sinnvoll ist? Wie kann man eine BRK ratifizieren und dann das Gegenteil machen? Bitte um klärende Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Vorname des FragestellersVorname des Fragestellers (ebenfalls ehemaliger Klassenvorstand einer "Offenen Klasse")
17.04.2013
Antwort von Sonja Ablinger

Sonja Ablinger
Lieber Herr Vorname des Fragestellers!

Ich habe darüber auch schon mit meiner Kollegin Behindertensprecherin Abg. Ulrike Königsberger-Ludwig gesprochen, die in dieser Sache sehr engagiert ist und darum mit ParteikollegInnen in Kärnten zur Klärung in Kontakt getreten ist. Als zuständige Bereichsprecherin ist Sie für Sie die richtige Ansprechperson: Ulrike Königsberger-Ludwig (ulrike.koenigsberger-ludwig@parlament.gv.at)

Mit besten Gruß,

Sonja Ablinger
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert
THEMA: Verkehr und Infrastruktur
25.06.2009
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Albinger,

Ich habe vergangen Juli meinen Sohn Jonas auf die Welt gebracht. Ich besitze keinen Führerschein und bin deshalb auf öffentlich Verkehrsmittel angwiesen.
Für mich war diese Form von Fortbewegungsvariante bis zum Zeitpunkt der Geburt meines Sohnes Jonas kein Problem.

Leider musste ich entdecken, das es mir nur schwer möglich ist meinen Ausflugsdrang mittels ÖBB Anschluss nach Wien nachzugehen.

Es scheint der ÖBB nicht möglich zu sein, (trotz mehrfacher Anfrage meinerseits) an den Stiegen eine Rampe zu montieren damit auch Menschen mit Handicap oder Frauen/Männer mit Kinderwägen zu den Bahnsteigen gelangen.

Da Hollabrunn eine Schulstadt ist und auch einige Klassen mit gehandicapen Schülern betreut, ist es mir unverständlich wie so eine notwendige Anschaffung ins Hintertreffen geraten kann.

Ich empfinde dies als Erschwärung meiner Mutterschaft im weitestens Sinn, da nunmal Mutter sein und auch mit Kinderwägen unterwegs sein in der heutigen Gesellschaft doch bitte kein Problem mehr darstellen sollte!

Was ist Ihre Meinung dazu?

mfg Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
25.06.2009
Antwort von Sonja Ablinger

Sonja Ablinger
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers!

Ich verstehe ihren Unmut gut, allerdings bin ich mit der konkreten Situation in Hollabrunn nicht vertraut, weil ich Abgeordnete aus Oberösterreich bzw. Linz bin. Ich werde Ihre Frage aber mit einer meiner KollegInnen besprechen und Ihrem Anliegen nachgehen. Als Frauenpolitikerin und als Mutter kenne ich das "Problem" Mobilität mit dem Kinderwagen nur zu gut und habe mich damals, als mein Sohn klein war, oft über zu enge Gehwege, Stufen vor Behördeneingängen bzw. Arztpraxen geärgert. Wenn Sie mir an meine e-mail Adresse (sonja.ablinger@parlament.gv.at) ihre e-mail zukommen lassen, kann ich mich bei Ihnen elektronisch melden, wenn ich Näheres dazu berichten kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Sonja Ablinger
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert (5) Empfehlungen
THEMA: Wissenschaft und Universitäten
27.03.2009
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Ablinger!
Zum Thema "Lehrer" zeigte mir die Suchmaschine hier (standard.at) Ihren Namen. Darf ich Sie daher fragen:
Wollen Sie dem Gesetz mit den 2 Stunden zusätzlich für Lehrer von Fr. BM Schmied zustimmen oder verstehen Sie die Bedenken der Lehrer/-innen und würden diese Änderung ablehnen?

mfg E. Vorname des Fragestellers
27.03.2009
Antwort von Sonja Ablinger

Sonja Ablinger
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Gleich vorweg, ja, ich verstehe die Bedenken der Lehrer und Lehrerinnen aus mehreren Gründen:

Wenn die gleichbleibende Anzahl von Unterrichtsstunden von weniger LehrerInnen unterrichtet wird, sind Bedenken über mögliche Nicht-Vertragsverlängerungen von JunglehrerInnen angebracht.
Die Vorgangsweise vonseiten des Ministeriums war sehr unglücklich gewählt und hat nicht zur Motivation beigetragen. Was auch immer der Hintergrund für diese Vorgangsweise war, bei den meisten KollegInnen kam die Botschaft an, sie würden zu wenig arbeiten und hätten ohnehin zu viel Ferien. Keine Berufsgruppe lässt sich das medial ausrichten.

Ich habe mit meinen KollegInnen an der Schule (an der ich unterrichte) viel diskutiert: die große Mehrheit wäre zu einer höheren Unterrichtsverpflichtung bereit, wenn die Mehrstunden an der Schule bleiben würden. Es gäbe viel Bedarf für Mediation, Teamteaching in schwierigen Klassen, Legasthenie-Training, Sozialstunden, Unverbindliche Übungen wie Schauspiel, Rhetorik, Präsentation, u.ä. Daran ist aber nach den Plänen des Unterrichtsministeriums nicht gedacht.

Viele Eltern sind fälschlicherweise der Meinung, dass ihre Kinder nun mehr Unterricht erhalten, das ist - nach bisheriger Sachlage - nicht der Fall. Die Stundentafel bleibt unverändert. Die Stundenkürzungen, die unter Ministerin Gehrer vorgenommen wurden, werden ja nicht zurückgenommen.

Ich habe gemeinsam mit meinen KlubkollegInnen diese Bedenken mehrmals in die Diskussion eingebracht und hoffe sehr, dass in den Verhandlungen sinnvolle Kompromisse erzielt werden können, die für alle annehmbar und nicht verordnet werden. Vor allem wäre das Finanzministerium gefordert, jene Geldmittel zur Verfügung zu stellen, die die Schule laut geltendem Gesetz (die Reformen für kleinere Klassen, Sprachförderung etc. sind mit August 2008 in Kraft getreten) benötigt.

Wir brauchen einen konstruktiven, auch streitbaren Dialog, der von gegenseitigem Respekt getragen ist. Darauf setze ich in den nächsten Wochen.

Herzliche Grüße

Sonja Ablinger
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert (7) Empfehlungen
Seiten (3): [1] 2 3 nächste » ... letzte »