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THEMA: Demokratie und Bürgerrechte
20.02.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Bayr,

ich will mit ihnen nicht darüber diskutieren, welche Formen der weiblichen Verstümmelung es gibt, denn sie schreiben ja selber, dass es unterschiedliche Formen gibt. Dass das, was sie im ersten Absatz über die Verstümmelung von Frauen in Bezug auf die Folgen (körperlich und seelisch) anmerken gilt ja genauso auch für Knaben bzw. Männer. Und von den tödlichen Folgen wird in den österr. Medien leider nichts berichtet.
Was mich an ihrer Antwort aber traurig stimmt ist ihr letzter Absatz. Sie geben damit klar zu erkennen, dass eine Knabenbeschneidung für sie akzeptabel ist. Wie kann das sein? Sie kämpfen dafür, dass unnötige Eingriffe an Mädchen verhindert werden, bei Knaben aber stehen sie dazu? Wo ist da die Logik. Egal, wie schwer der Eingriff und die Folgen sind wie kann es sein, dass eine Körperverletzung gesetzlich legitimiert wird. Es geht dabei doch nicht um Mädchen oder Knaben sondern um die Körperverletzung. Ich verweise nur auf ihre Antwort vom 25.08.2008 auf meinparlament.at. Und die UNO-Kinderrechtskonvention? Gilt doch auf für Mädchen und Knaben.

War ihr Ziel beim ÄSthOp nur dasjenige, dass es eine klare Trennung zwischen Mädchen und Knaben gibt? Wäre es nicht die Aufgabe gewesen, jegliche nichtmedizinische Beschneidung zu verhindern?

Eine letzte Frage noch: Im Europarat hat ihr Kollege Schennach das Thema „Beschneidung“ unter dem Titel“ Europarat nimmt Beschneidung ins Visier“ aufgenommen um jegliche medizinisch nicht notwendige Eingriffe zu verbieten. Quelle:http://www.ots.at/presseaus...chneidung-ins-visier
Stehen sie hinter dieser Initiative, obwohl hier nur Knaben angesprochen sind?

Ich wäre froh, wenn sie meine Fragen beantworten würden,
mit freundlichen Grüssen
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
  Antwort von Petra Bayr ist noch ausständig
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THEMA: Demokratie und Bürgerrechte
04.02.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Bayr,

sie sind Sprecherin der Plattform „stopFGM“. Es ist schön zu sehen, dass Politikerinnen sich nicht nur da einsetzen, wo sie persönlich einen unmittelbaren Nutzen erzielen.

Was ich aber absolut nicht verstehe ich die Tatsache, dass sie letztes Jahr das ÄSthOp unterschrieben haben.

Dort wurde nämlich in den Erläuterungen klargestellt, dass die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen in Österreich zulässig ist. Körperverletzung wurde sozusagen gesetzlich legitimiert. Hatten sie Angst vor den beiden Religionen, die von einer Abschaffung betroffen gewesen wären?

Österreich hat die UNO-Kinderrechtskonvention unterschrieben und sich in Artikel 24 verpflichtet, „alle wirksamen und geeigneten Massnahmen zu treffen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen“. Müssen wir als Bürger davon ausgehen, dass das nur leere Worte sind in Österreich oder aber dürfen wir hoffen, dass unsere Vertretung solche Massnahmen dann auch ergreift?

Sind Jungs in ihren Augen weniger Wert als Mädchen?

Sie haben in einer Beantwortung auf meinparlament.at vom 25.08.2008 geschrieben, dass „als Sozialdemokratin liegen mir alle Benachteiligten am Herzen! Ich möchte nicht zwischen Männern und Frauen, Jungen und Alten, hier Geborenen und Zugezogenen unterscheiden“ usw.

Hat sich ihre Meinung in den letzen Jahren gewandelt oder waren das nur leere Worte?

Es gibt zwischenzeitlich genug Literatur, aus der hervorgeht, dass die Beschneidung von Jungen langfristige Schäden nach sich zieht, egal ob körperliche oder seelische. Ganz zu schweigen von den Risiken des Eingriffs selber.

Können sie mir bitte sagen, wieso sie einen Unterschied machen in der Beschneidung von Mädchen und Jungen?

Vielen Dank für ihre Antwort,
mit freundlichen Grüssen
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
20.02.2013
Antwort von Petra Bayr

Petra Bayr
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

die österreichische Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung ist eine single issue Organisation, das heißt, sie hat wirklich nur FGM im Fokus und nicht die Beschneidung von Burschen. Aus allen möglichen Motiven heraus werden leider immer wieder beide Dinge miteinander in einen Topf geworfen werden. Bei FGM geht es um einen Eingriff, der in den meisten Fällen die Entfernung der Klitoris zur Folge hat, das wäre etwa vergleichbar mit einer Entfernung der Eichel oder einer Kastration. Viele von FGM betroffene Frauen leiden ihr Leben lang an körperlichen und seelischen Folgen. In manchen Fällen können die Folgen von FGM sogar tödlich sein. Ich ersuche Sie, hier klar zwischen der Beschneidung von Burschen und FGM zu unterscheiden. Zur Diskussion über die Knabenbeschneidung finden sie jede Menge andere Foren, wo Sie sich sicherlich besser austauschen können.

Zur Zustimmung zum ÄSthOp stehe ich und möchte betonen, dass mit den erläuternden Bemerkungen eine klare Trennung zur religiöser Beschneidung von Burschen und der weiblichen Genitalverstümmelung zu ziehen ist.

Mit freundlichen Grüßen
Petra Bayr
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THEMA: Umwelt und Energie
19.04.2012
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
weiss man schon wieviel strafe wir für das nicht erreichen der kyoto ziele zahlen müssen? ich bitte darum die fragte mit ja oder nein zu beantworten; bei ja würde ich gerne den betrag wissen! falls sie es nicht wissen, könnten sie mir bitte einen tipp geben wen ich noch fragen könnte!?!?

schöne grüße

Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
graz
23.04.2012
Antwort von Petra Bayr

Petra Bayr
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

Im Namen von Petra Bayr danke ich für Ihre Anfrage und möchte sie folgendermaßen beantworten:

Da die zu berechnende Periode des Kyoto Abkommens bis Ende 2012 läuft, wird man aus technischen Gründen nicht vor 2013 wissen, wie viele Emissionen Österreich zu viel emittiert hat.
Ich möchte Sie noch informieren, dass Petra Bayr nicht mehr Sprecherin für Umwelt ist. Diese Funktion wurde von Hannes Weninger übernommen.

Mit freundlichen Grüßen,
Natalie Plhak
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Parlamentarische Mitarbeiterin der Nationalratsabgeordneten
Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für Globale Entwicklung
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