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Es sind 10 Fragen vorhanden:

Seiten (4): [1] 2 3 4 nächste » ... letzte »
THEMA: Umwelt und Energie
23.07.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Bundesminister Dipl.- Ing. Ruprrechter,
zu Ihrer neuen Idee der Steer- & Abgabeberhohung auf Diesel als "zweckgebundene" Finanzierung der Elektromobilitaet have inch ein paar Fragen:
- tragen nur Diesel getriebene Fahrzeuge zur Umweltbelastung bei?
- wie steht es um ein Europa writes Tanstellennetz fur Elektroautos?
- wie weit ist das Recycling bzw. die Endlagerung von Beterien ausgereift?
- wie wirkt such die unzufriedenstellende Reichweite der Elektroautos auf die gesamte Wirtschaft aus?
- wird die Landwirtschat und Transportindustrie ebenso zum Umstieg auf Elektrofahrzeuge gezwungen werden?
- inwieweit its die lueckenlose Stromversorgung hinsichtlich Elektromobilitaet gesichert?
- Mit welchem prozentualen Anstieg der Stromkosten ist in diesem Zusammenhang zu rechnen?
- oder geht es rein um das Zufriedenstellen der Auto und Stromlobby?
Ich bin der Meinung dass der Grossteil der Probleme nur im Ansatz beleuchtet, jedoch in keinster Weise zu Ende gedacht sind, und man nicht blindlings hinter den Silicon Valley Ideen herhuepfen sollte.
Auch sollte man aufgrund der Geldverschwendung der EU nicht immer neue Belastungen fuer die Bevoelkerung erfinden.
Mit freundlichen Gruessen,
Ing. Klapf Vorname des Fragestellers
01.09.2016
Antwort von Andrä Rupprechter

Andrä Rupprechter
Sehr geehrter Herr Ing. Klapf,

zu Ihrer Anfrage via „meinparlament.at“ darf ich Folgendes übermitteln:

Sehr geehrter Herr Bundesminister Dipl.- Ing. Ruprrechter, zu Ihrer neuen Idee der Steer- & Abgabeberhohung auf Diesel als "zweckgebundene" Finanzierung der Elektromobilitaet have inch ein paar Fragen:
- tragen nur Diesel getriebene Fahrzeuge zur Umweltbelastung bei?

Nein, auch Benzinfahrzeuge verursachen Umweltbelastung durch Ressourcenverbrauch und Emissionen. Jedoch sind Dieselfahrzeuge gerade bei jenen Schadstoffgruppen, welche in Österreich aus Luftqualitätsgründen kritisch einzustufen sind (Partikel und NO2) eindeutig Hauptverursacher aufgrund der weitaus höheren spezifischen Emissionen. Daher ist zumindest die Angleichung der Steuersätze für Benzin und Diesel aus Umweltsicht sinnvoll.

- wie steht es um ein Europa writes Tanstellennetz fur Elektroautos?

Seitens der Europäischen Gemeinschaft wurde ein Richtlinie zur Schaffung einer vereinheitlichten Betankungsinfrastruktur für den Transportsektor erlassen welche derzeit auch in Österreich rechtlich umgesetzt wird. Zuständig hierfür ist das BMVIT, die Richtlinie wird zu einheitlicher Dichte und Standards für Elektrotankstellen führen.

- wie weit ist das Recycling bzw. die Endlagerung von Beterien ausgereift?

Speziell die Lithium Ionen Technologie, welche sich derzeit im automotiven Bereich durchsetzt, verfügt über sehr gute Möglichkeiten zum Recycling. Dies ist auch eine wesentliche Voraussetzung für die gute Umweltbilanz von Elektrofahrzeugen.

- wie wirkt such die unzufriedenstellende Reichweite der Elektroautos auf die gesamte Wirtschaft aus?

Die Reichweite der Elektrofahrzeuge erhöht sich laufend durch die rasche Weiterentwicklung der Batterietechnologie. Reichweiten von weit über 350 km werden in wenigen Jahren Standard sein, negative Auswirkungen auf die Wirtschaft sind auch durch ein ausreichend dichtes Netz an Schnellladestationen gänzlich auszuschließen – auch da keine Verpflichtung zum Umstieg besteht. Die Wirtschaft wird von selbst umsteigen wenn die Technologie ausgereift ist und die Kostenvorteile zum Tragen kommen.

- wird die Landwirtschat und Transportindustrie ebenso zum Umstieg auf Elektrofahrzeuge gezwungen werden?

Landwirtschaft und Transportwirtschaft werden genauso wenig wie andere Sektoren zu einem Umstieg gezwungen.

- inwieweit its die lueckenlose Stromversorgung hinsichtlich Elektromobilitaet gesichert?

Aufgrund der geringen Anzahl von Elektrofahrzeugen ist der derzeitige Mehrverbrauch an Strom nicht merkbar. Szenarien für zukünftige Flotten zeigen selbst bei flächendeckendem Einsatz von Elektrofahrzeuge aufgrund der hohen Effizienz der Technologie keinen Engpass bei der Stromversorgung. Wesentlich ist hierbei einerseits der Ausbau von erneuerbarer Stromproduktion, andererseits auch die Verbesserung der Energieeffizienz auch in anderen Sektoren. Anzumerken ist weiters dass die 3-4 fache Menge fossiler Energie in Form von Erdöl eingespart werden kann, was sowohl der Versorgungssicherheit wie auch dem Klima nützt.

- Mit welchem prozentualen Anstieg der Stromkosten ist in diesem Zusammenhang zu rechnen?

Aufgrund des auch mittelfristig geringem Anstieg der Nachfrage im Strombereich durch die Elektromobilität ist jedenfalls davon auszugehen, dass die Kosten selbst bei Kostensteigerungen durch die weitaus höhere Effizienz deutlich geringer liegen als für Benzin- und Dieselfahrzeuge, die KonsumentInnen somit entlastet werden. Dies betrifft neben den Energiekosten auch die Kosten für Wartung und Reparatur. Weiters ist darauf hinzuweisen dass eine Solarfläche in Größe einer Garage ausreicht um ein Elektrofahrzeug mit einer Fahrleistung über 10.000 km pro Jahr zu betreiben. Somit werden KonsumentInnen auch unabhängiger von Energiekosten.

- oder geht es rein um das Zufriedenstellen der Auto und Stromlobby?

Nein, es geht um eine umweltschonende und nachhaltige Energieversorgung und Mobilitätslösung. Weder Automobillobby noch die Energieversorger – und die großen Energieversorger sind erdölfördernde Unternehmen – würden von sich aus fossil basierte Systeme umstellen. Die Anforderung ergibt sich aus dem Klimaschutz und der Notwendigkeit von Energieversorgungssystemen welche erneuerbare Energie nutzen und nicht endliche Ressourcen die unsere Umwelt belasten.

- Ich bin der Meinung dass der Grossteil der Probleme nur im Ansatz beleuchtet, jedoch in keinster Weise zu Ende gedacht sind, und man nicht blindlings hinter den Silicon Valley Ideen herhuepfen sollte.

Dieser Ansichten schließe ich mich an, weshalb wir unsere eigenen Ideen zu Ende denken und umsetzen.

- Auch sollte man aufgrund der Geldverschwendung der EU nicht immer neue Belastungen fuer die Bevoelkerung erfinden.

Geldverschwendung in der EU ist mir nicht bekannt, meist geht es um fehlende Information welche Mittel wofür eingesetzt werden. Im Fall der Elektromobilität wird - ganz im Gegenteil zu ihren Bedenken – an einer Entlastung der Bevölkerung im Sinne der Umwelt (Belastung durch Feinstaub, Stickoxiden und Lärm) und auch monetär gearbeitet, fossile Energien und damit auch Benzin und Diesel werden bei knapperer Ölversorgung rasch teuer werden, während Strom zunehmend kostengünstig aus erneuerbaren Quellen produziert wird.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Alexandra Mayer-Pahsini

Ombudsstelle
Stubenring 1, 1010 Wien
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THEMA: Land- und Forstwirtschaft
19.04.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Landwirtschaftsminister

Ich hätte eine Frage:
Wann wird die Transparenzdatenbank EU (EU-finanzierte Beihilfen im Agrarbereich) auf den neuesten Stand ( bis 15.10.2015) gebracht. Die letzten in der Datenbank eingetragen Daten sind vom 15.10.2014. Meiner Meinung nach, muss es im Zeitalter des PC doch möglich sein, diese Daten innerhalb von 6 Monaten in die Datenbank einzutragen. Was sind die Gründe für die Nichteintragung? Was sollte verheimlicht werden? Warum werden EU-Vorschriften nicht beachtet?

Bitte teilen sie mir die Gründe ehestens mit.

Mit Gruß

Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
21.04.2016
Antwort von Andrä Rupprechter

Andrä Rupprechter
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Zu Ihren Fragen darf ich festhalten, dass das BMLFUW nichts verheimlicht. Auch werden die diesbezüglichen EU-Vorschriften eingehalten, da ansonsten Vertragsverletzungsverfahren von der Europäischen Kommission gegen die Republik Österreich eingeleitet werden würden.
Die Vorschriften über den Zeitpunkt der Veröffentlichung der EU-Agrarbeihilfen sind in der Verordnung (EU) Nr. 908/2014 geregelt. Gemäß 59 Absatz 2 dieser Verordnung sind jeweils bis zum 31. Mai die Daten des vorangegangenen EU-Haushaltsjahres für die Agrarfonds zu veröffentlichen. In diesem Sinne wird Ende Mai 2016 "der neueste Stand", also die Zahlungen des Zeitraums 16.10.2014 bis 15.10.2015, auf dem Portal http://www.transparenzdatenbank.at veröffentlicht.
Hoffe Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Andrä Rupprechter

Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft,
Umwelt und Wasserwirtschaft
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THEMA: Land- und Forstwirtschaft
29.12.2015
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Bundesminister,

das Wäldchen in der Alois Kraus Promenade wurde mit Beginn der 2. Dezember Woche radikal dezimiert.

Seit 2002 wurde dieses ehemals idyllische Waldstück keiner Baumpflege unterzogen, was zu der Erkrankung einiger Bäume geführt hat. Durch dieses unverantwortliche Versäumnis mussten daher viele Bäume ihr Leben lassen!

Gleichzeitig wurden viele sichtbar gesunde und bevorzugt "alte Bäume mit einem Durchmesser bis zu 1,5 Meter" gefällt!

Hierfür soll die Firma Lenzing AG für ihre Pellet Erzeugung verantwortlich sein.

Weitere Baumfällungen sind mit kommenden Jänner geplant!!!

BITTE überzeugen Sie sich selbst vor Ort über die aktuelle "Verwüstung" und unterbinden Sie BITTE ab sofort alle weiteren Baumfällungen und BITTE veranlassen Sie für eine Neuaufforstung von Jungbäumen, um den fehlenden Baumbestand rasch zu erneuern!

Bitte senden Sie mir auch den aktuellen Landschaftsplan, den letzten Überprüfungsbefund einschließlich der Info, zu welchen Zeiten die Baumkontrolle/Baumpflegearbeit festgelegt wurde.

Herzlichen DANK im Voraus und mit freundlichen Grüßen,

Vorname des FragestellersP.
08.01.2016
Antwort von Andrä Rupprechter

Andrä Rupprechter
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers!

Vielen Dank für Ihre Anfrage und die Information. Ich habe Ihre Fragen an die zuständige Stelle, die MA 42 gesendet mit der Bitte Sie im direkten Wege über die Baumpflegemaßnahmen am Küniglberg zu informieren.
Sie können aber auch über das Gartentelefon 4000-8042 oder per SMS an die Telefonnummer +43 676 8118 42 542 rasch Antworten bei Fragen zu Pflegearbeiten der Wiener Stadtgärten erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Andrä Rupprechter

Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft,
Umwelt und Wasserwirtschaft
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