Geben Sie hier einfach Ihren Namen und E-Mail Adresse an, um benachrichtigt zu werden, sobald eine Antwort zur Frage vorliegt:


Mit folgendem Link können Sie die Frage/Antwort direkt aufrufen:
Es sind 2 Fragen vorhanden:

THEMA: Innere Sicherheit und Justiz
23.04.2016
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Alm,

ich beschäftige mich seit 5 Jahren sehr intensiv mit dem möglichen und sogar sehr wahrscheinlichen Szenario eines europaweiten Strom- und Infrastrukturausfalls ("Blackout"). Ein Szenario, das für viele Menschen - auch Verantwortungsträger - unvorstellbar ist, so wie es bis vor wenigen Monaten Terroranschläge oder große Migrationsbewegungen waren. Gleichzeitig waren die Alarmzeichen noch nie so konkret wie in den vergangenen Monaten.

Die KIRAS-Sicherheitsforschungsstudie "Ernährungsvorsorge in Österreich" kommt zum Schluss, dass rund 1,5 Millionen Menschen in Österreich keine Trinkwasservorräte zu Hause haben und dass spätestens am 4. Tag einer Blackout-bedingten Versorgungsunterbrechung rund 3 Millionen Menschen nicht mehr in der Lage sind, sich ausreichend selbst zu versorgen.

Ich bin aufgrund meiner langjährigen Erfahrung davon überzeugt, dass dieses Szenario nur an der Basis bzw. bottom-up - vor allem auf der Gemeindeebene - bewältigt werden kann. Damit eine breite Auseinandersetzung in der Gemeinde und in der Bevölkerung erfolgen kann, ist jedoch eine top-down Risikokommunikation erforderlich, die folgende Punkte umfassen sollte:

1.) Ein solches Szenario kann nicht ausgeschlossen werden.
2.) Welche Auswirkungen sind in Folge eines solchen Ereignisses zu erwarten.
3.) Aufzeigen der Grenzen der organisierten Hilfe.
4.) Jeder, ob Bürger, Gemeinde, Wirtschaft muss sich mit diesem Thema auseinandersetzen und entsprechende Maßnahmen für seinen Bereich setzen.

Und hierzu ist die österreichische Politik gefordert, wenn man die Menschen nicht ins offene Messer rennen lassen will.

Daher möchte ich Sie fragen, wie die NEOS gedenken, dieses Thema voranzutreiben, um die Bevölkerung und die Wirtschaft rechtzeitig zu sensibilisieren und zur Eigenvorsorge zu mobilisieren.

Mit freundlichen Grüßen
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers

P.S.: Auf meiner Homepage (www.Vorname des Fragestellers.net) stehen umfassende Hintergrundinformationen zur Verfügung.
11.05.2016
Antwort von Nikolaus Alm

Nikolaus Alm
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

Ein großflächiger Stromausfall gehört zu jenem Szenario, das uns in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit treffen kann. Trotzdem ist das Bewusstsein für diese Gefahr in der Bevölkerung kaum vorhanden. Die Gefährlichkeit eines Blackouts liegt in der Schnelligkeit des Auftretens ohne Vorwarnung und in der Totalität der Auswirkung auf die Bevölkerung.

Aus unserer Sicht mangelt es nicht so sehr an den gesetzlich vorhandenen Grundlagen. Wir sehen ebenfalls den Bottom-Up-Ansatz als den effektivsten Zugang, beginnend mit der Eigenverantwortung der Bürger_innen.

Sensibilisierung und Bewusstseinsänderung durch einen Top-Down-Ansatz sind nur bedingt wirksam. Besonders trifft dies auf Fälle zu, bei denen keine direkte Betroffenheit hergestellt werden kann. Trotzdem sind aus unserer Sicht zwei Bereiche zu fördern: Die Information, beginnend in Schulen und Bildungseinrichtungen, und die Arbeit des Zivilschutzverbandes. Beide Institutionen spielen in der angesprochenen Mobilisierung eine Schlüsselrolle. Allerdings muss auch klar sein, dass dies ein langfristiger Prozess ist.

beantwortet durch Michael Pock,
NEOS Bereichssprecher für Energie, Infrastruktur, Umwelt und Verkehr
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
lesenswert (15) Empfehlungen
THEMA: Innere Sicherheit und Justiz
30.07.2014
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Alm!

Wie ich sehe, sind sie NEOS Zuständiger für den Bereich Innere Sicherheit. Sie sind bestimmt über die Vorkommnisse in Wien bei der Hausbesetzung "Pizza Anarchia" informiert. Ich konnte bisher keine Stellungnahme von den NEOS lesen. Daher meine Fragen, bezugnehmend auf einen Artikel auf http://derstandard.at/20000...nen-alte-Problematik : Wie stehen Sie und das NEOS zum völlig übertriebenen Polizeieinsatz? Finden Sie es gerecht, wenn ein Hausbesitzer Punks in eine Wohnung setzt und diese dann auf Kosten der Steuerzahler geräumt wird? Sehen sie Möglichkeiten die Firma Castella GmbH an den Kosten für den Einsatz zu beteiligen?

Ich freue mich auf ihre konkreten Antworten!

Mit freundlichen Grüßen
R. Vorname des Fragestellers
  Antwort von Nikolaus Alm ist noch ausständig
Drucken   E-Mail   Link
Facebook   Twitter
Benachrichtigen Benachrichtigen wenn Antwort vorliegt