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THEMA: Kinder und Jugend
20.04.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau DI Fischer!
In Tirol wird das Thema “Frühförderung” zur Zeit sehr intensiv diskutiert. Offenbar soll auch hier der Sparstift angesetzt werden – zum Nachteil der betroffenen Kinder!
Welche Position vertreten Sie?
22.04.2013
Antwort von Gabriele Fischer

Gabriele Fischer
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers!

Leider gibt es in Tirol diese Diskussion. Leider, nicht weil ich Diskussionen ablehne, sondern weil es hier darum geht, Bewährtes und Erprobtes zu streichen.

Im Rahmen der Frühförderung wird ein pädagogisches und therapeutisches Maßnahmenpaket für Kinder mit besonderen Bedürfnissen angeboten - von der Geburt bis zur Einschulung.
Abgestimmt auf die Bedürfnisse des betreuten Kindes, wird das familiäre Umfeld in die Therapie mit einbezogen.
Eltern und Geschwister werden begleitet und besonders in der ambulanten Frühförderung, die zuhause stattfindet, kommt diese enge Einbindung zum Tragen.
Frühförderung bedeutet ein maßgeschneidertes Gesamtpaket für das Kind mit seinen besonderen Bedürfnissen und dessen Familie!

Für Betroffene ist das eine unverzichtbare Hilfe, die sicherstellt, dass das Kind alle Therapien bekommt, die für eine optimale Ausschöpfung des Entwicklungspotenzials notwendig sind.
In diesem Bereich zu sparen, sei es durch die Reduktion der gewährten Therapiestunden, oder durch eine verzögerte Bewilligung der gestellten Reha-Anträge, ist nicht nur eine Schlechterstellung und damit Ausgrenzung betroffene Kinder, sondern auch volkswirtschaftlich kurzfristig gedacht, weil hier unter Umständen beim Schuleintritt Probleme auftreten und auch ein späterer Einstieg ins Erwerbsleben schon im Vorfeld erschwert wird. Dass dies noch dazu mit einem unendlichen Leidensweg für die Kinder und ihre Familien verbunden ist, sei an dieser Stelle verdeutlicht!

Tirol will das kinder- und familienfreundlichste Bundesland sein!
Daher sollte es eine klare politische Zielsetzung sein, unseren Kindern mit speziellen Bedürfnissen die Fürsorge und Unterstützung zu gewähren, die sie brauchen, um sich bestmöglich entwickeln zu können!

Für mich ist die Frühförderung ein "Muss". Sie gehört ausgebaut und gestärkt!

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Fischer
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THEMA: Demokratie und Bürgerrechte
16.04.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Fischer !

Soll es in Gemeinden (im eigenen Wirkungsbereich) jeweils zu verbindlichen Volksabstimmungen kommen, wenn 10% der Bürger dies verlangen?

Anmerkung: In der Schweiz gibt es seit 1848 Volksabstimmungen.

Mit Dank im Voraus für die Antwort:
Vorname des Fragestellers R. Vorname des Fragestellers
17.04.2013
Antwort von Gabriele Fischer

Gabriele Fischer
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Ein ganz klares "Ja" auf diese Frage. Es ist ein "grünes" Thema und auch eine Forderung. Abgesehen davon entspricht es auch meinem ganz persönlichen Zugang zur Politik. Wir brauchen wieder eine partizipative und transparente Politik und gerade auf Gemeindeebene lässt sich "bürgernah" sehr viel bewegen!

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Fischer
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THEMA: Stadtentwicklung und ländlicher Raum
11.04.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
sehr geehrte frau di fischer
mich würde interessieren, ob sie sich bei erfolgreicher wahl auch für konkrete anliegen von mühlau einsetzen würden und ob ihnen hiefür ausreichende gelegenheiten gegeben sein werden. ich wünsche viel erfolg
12.04.2013
Antwort von Gabriele Fischer

Gabriele Fischer
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Sie richten Ihre Frage unter der Rubrik "Stadtentwicklung und ländlicher Raum" an mich. Ich darf daher annehmen, dass Sie inhaltlich hier eine Antwort erwarten.
Vorweg aber: Es gehört zu meinem Selbstverständnis als politisch tätiger Mensch, sich für die Belange und Anliegen anderer einzusetzen.
Dass gerade im Bereich "Stadtentwicklung" in Mühlau sehr viel "passiert" ist - auch gegen den Willen der ansässigen Bevölkerung - darf hier ganz klar artikuliert werden.
Für mich als Landschaftsplanerin (Schwerpunkt Raumordnung/Siedlungswesen) waren nicht alle Entscheidungen fachlich nachvollziehbar und schon gar nicht transparent! Entscheidungen, die so gefällt werden entsprechen nicht meinem Zugang zu Politik.
Es gibt Raumordnungskonzepte, die einzuhalten sind! Gerade in Tirol, wo auf Grund der Topographie Boden sehr knapp ist, muss Nachhaltigkeit bei der Entscheidungsfindung an erster Stelle stehen.
Ob ich ausreichend Gelegenheit bekommen werde, Anliegen auch umzusetzen, hängt sicher vom Anliegen ab, denn ich kandidiere für den Landtag und nicht für den Gemeinderat und das ist eine andere Ebene!
Doch mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu treten, aktiv zu zuhören und als Multiplikator zu fungieren, ist ganz sicher nicht an die Art des Mandates (Gemeinderat/Landtag) gebunden!

Danke für Ihre Wünsche!

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Fischer
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