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Thema: Asyl und Integration

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Es ist 1 Frage vorhanden:

THEMA: Asyl und Integration
22.08.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Wie stehen Sie dazu: Sollen bestens integrierte Asylwerber, deren Kinder in Österreich zur Schule gehen, bestens Deutsch sprechen, in den Gemeinden ausgezeichnet integriert sind, manche auch eine Arbeit haben, sich selbst erhalten nach vielen Jahren (nach fünf, sechs, sieben oder gar acht Jahren) abgeschoben werden. Ist es wirtschaftlich nicht dumm, diese Menschen abzuschieben und dafür neue Ausländer hereinzuholen, die die Wirtschaft dringend braucht? Viele Gemeinden haben zur Integration von Asylwerbern beigetragen. Pabneukirchen für die Familie Malokaj, Ganiji in Grein oder Pacolli in Gallneukirchen. In St. Nikola gibt es eine Familie, die bekam überhaupt 2003 ihren bis jetzt letzten Bescheid. Bis heute nichts mehr. Kann man eine solche Familie überhaupt noch abschieben, ohne gegen die Menschenrechte zu verstoßen. Die Asylplattform OÖ betreut rund 70 Familien, die alle bestens integriert sind. In diesen Gemeinden wird alles getan, damit diese Familien da bleiben können.
Es gibt Asylmissbrauch. Aber da sollte man genauer unterscheiden. Ich kenne eine Mutter, die schwer krank ist (von der Amtsärztin bestätigt), deren Mutter ermordet wurde und trotzdem kein Asyl bekommt. Dieser Frau Malokaj kann man ja wirklich keinen Asylmissbrauch vorwerfen.
Mit freundlichen Grüßen
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers, Menschenrechtspreisträger
19.09.2008
Antwort von Eva Maria Gattringer

Eva Maria Gattringer
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellerser!
Entschuldigen Sie bitte meine verspätete Antwort, aber die Antwortfunktion ist mir von meinparlament nicht verständlich erklärt worden - aber ich hab nicht locker gelassen und eben die Antwortmöglichkeit entdeckt.
Nun zu Ihrer Frage: die Asylfrage ist keine, die man mit Ja oder Nein so einfach beantworten kann, da es sehr viele unterschiedliche Schicksale gibt. Grundlage soll sein, dass Österreich Menschen die aus entsprechenden Gründen ihre Heimat verlassen müssen Asyl gibt. Um bei uns bleiben zu können geht es aber auch um die Einhaltung von Bedingungen - wie etwa das Erlernen der deutschen Sprache als Basis und ein Grundverständnis für unsere Kultur. Auch das Einhalten und Akzeptieren unserer Gesetze gehört dazu - wer das nicht tut wird nicht willkommen sein.
Wir brauchen in Zukunft eine dosierte Zuwanderung, um dem Bevölkerungsrückgang entgegen wirken zu können.
Das humanitäre Bleiberecht für Familien und vor allem mit Kindern, die schon bei uns geboren sind - ist eine Möglichkeit.
Mit freundlichen Grüßen,
Eva Maria Gattringer


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