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Es sind 2 Fragen vorhanden:

THEMA: Arbeit
02.09.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Welche Maßnahmen müssten Ihrer Meinung nach ergriffen werden um die steigende Arbeitslosigkeit zu stoppen?
05.09.2013
Antwort von Miroslav Pergel

Miroslav Pergel
Grundsätzlich muss ein Umdenken in den Politköpfen einkehren!
In Österreich werden, einerseits, die Arbeitenden unter einer massiven Steuerlast erdrückt, andererseits, werden Langzeitarbeitslose gefördert, anstatt gefordert zu werden.
Es ist schon gut, dass wir ein bestehendes Sozialnetz haben, aber es kann nicht sein, dass die einen nur geben und die anderen nur nehmen! Das ist alles andere als sozial und fair!

Auch für Arbeitgeber werden keine Anreize geschaffen um mehr Personal aufzunehmen. Der Wettbewerbsdruck wird immer höher, sodass es zu vermehrten Entlassungen kommt.
Unternehmer sein, muss profitabler werden!

Unserer Meinung nach, sollte die Belastung der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber gesenkt werden.
Die Einführung der 30-Stundenwoche bietet viele Vorteile, sowohl für den Staat, als auch für die Arbeitnehmer und Arbeitgeber!

Vorteile für den Arbeitnehmer:
.) Geringere Belastung im Beruf
.) Individuellere Arbeitszeiteinteilung
.) Mehr Zeit für Familie ...

Vorteile für Arbeitgeber:
-) Längere Betriebszeiten
-) Höhere Motivation der AN
-) Höhere Leistungsbereitschaft der AN
-) Flexiblere Personaleinteilung ...

Vorteile für den Staat:
*) Entlastung des Sozialnetzes
*) Mehr Steuereinnahmen
*) Schaffung von Lehr- und Arbeitsplätzen ...

Nachzulesen unterhttp://www.mitte-partei.at/Soziales.php [4]

Des Weiteren sollten wir erst die im Inland lebenden Arbeitssuchenden befriedigen und erst bei Bedarf weitere Arbeitskräfte aus Drittländern aufnehmen. Die EU-Osterweiterung belastet unseren Arbeitsmarkt wie kaum eines anderen Landes! Die Maßnahmen und Kontrollen sind zu schwach, betreffend der illegalen Arbeitnehmerbeschäftigung und des Lohn- und Sozialdumping.

Betreffend des Lohn- und Sozialdumping ist noch zu sagen, dass die ÖVP-lastige Wirtschaftskammer sehr gewichtig am Entwurf des "Lohn- und Sozialdumping Gesetzes" mitgearbeitet hat und die volle Veantwortung dafür trägt, dass heimische Unternehmen den Unternehmen aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten im Preiskampf unterliegen. Diese Unternehmen aus dem EU-Ausland haben in Österreich annähernd Narrenfreiheit!


Mit freundlichen Grüßen,

Miroslav Pergel
Gründer und Obmann der MPÖ
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THEMA: Arbeit
02.09.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Pergel,

1) Warum kandidieren Sie für die CPÖ? Haben Sie die MPÖ verlassen?
2)Was halten Sie von der Diskussion über die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und deren Erhöhung auf 12h?
02.09.2013
Antwort von Miroslav Pergel

Miroslav Pergel
Zu 1):
Die Mitte-Partei Österreichs hat sich bemüht eine gemeinsame Liste mit den vielen neuen Kleinparteien für die NR-Wahl 2013 zu gründen. In diesem Vorhaben sind wir aus den verschiedensten Gründen gescheitert.
Schlussendlich erwies sich die CPÖ als ein guter Kooperationspartner, mit denen wir schon bei der Landtagswahl 2013 in Niederösterreich zusammengearbeitet haben.
Wir sahen und sehen keinen Sinn darin, dass 15 Kleinparteien bundesweit auf Stimmenfang gehen. Wir müssen endlich zusammenarbeiten um etwas zu erreichen.

Ich bin weiterhin Vorstand der MPÖ und deren Spitzenkandidat.
Alleine hätten wir vermutlich die notwendigen Unterstützungerklärugen, wegen des unfairen Wahlrechts, nicht geschafft.
So können wir zu Mindest in den Bundesländern Burgenland, Steiermark, Oberösterreich und Vorarlberg die MPÖ durch meine Person wählbar machen. In Niederösterreich und Salzburg wurde uns durch Willkür der Wahlbehörde die Wahlteilnahme versagt! (Dies wird die CPÖ nach der Wahl anfechten!) Auch wenn ich auf der Liste der CPÖ kandidiere, werde ich mich primär für die Inhalte der MPÖ einsetzen.

Zu 2):
Ich heiße Diskussionen über Flexibilisierungen immer gut. Es wird in Österreich zu oft etwas entschieden ohne dass es ausreichend ausdiskutiert wurde (zB. Projekt "Fußgängerzone in der Mariahilfer Straße in Wien"). Ich wünsche mir auch mehr Bürgerbeteiligung (Direkte Demokratie) und nicht nur die 5-jährig Wiederkehrende NR-Wahl als Ausdruck der Demokratie!

Die Diskussion über die Arbeitszeitflexibilisierung geht in die falsche Richtung!!
Die Belastung der Arbeiter und Angestellten gehört gesenkt und NICHT erhöht!
Wir fordern schon seit Anbeginn die Einführung der 30-Stundenwoche und den Mindestbezug EUR 1.250,- netto!!
Hierfür haben wir ein Konzept ausgearbeitet und durchgerechnet.
http://www.mitte-partei.at/Soziales.php [4]

Die Senkung der Arbeitsstunden würde ermöglichen, dass jeder Betrieb einen 2-Schicht-Betrieb führen könnte und das branchenunabhängig! Es wären Öffnungszeiten von 12 Stunden möglich, ohne dass Arbeitnehmer überbelastet werden würden. Auch würden die teuren Übestunden für Unternehmer entfallen.

Die anfallenden Mehrkosten für Unternehmer könnten durch sinnvolle Umschichtungen ausgeglichen werden.
Am Arbeitsmarkt würde die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften entstehen und somit das AMS entlasten. Das hier freiwerdende Kapital würde in die Unternehmen fließen!

In Kombination der oben genannten Forderunge (30h, EUR 1.250) würde auch ein neues und weltweit einzigartiges Steuermodell "Dual-Rate-Tax" (von der MPÖ entwickelt) eine Senkung der Lohnnebenkosten und der Einkommenssteuer führen und neue Anreize für Investitionen und Konsum schaffen.

Keine Maßnahme darf isoliert für sich betrachtet werden, sondern hat im Zusammenhang mit anderen Faktoren bedacht zu werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Miroslav Pergel
Gründer und Obmann der MPÖ
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