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THEMA: Familie
26.09.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Marek!

Ich hab eine Frage zur Karenzgeld bzw. Kinderbetreungsgeld.
Ich bin in meiner 13. Schwangerschaftswoche und hab öster. Staatsbürgerschaft. Hab hier in Österreich auch gearbeitet bin aber derzeit arbeitslos (AMS). Auch gleichzeitig versichert.
Zur meine Frage jetzt mein Mann wohnt in Deutschland und ist derzeit arbeitslos wenn ich meinen Geburt dort mache durch meinen Mann versichert wäre obwohl ich keinen Sitz in Deutschland hab und auch nicht gearbeitet hab könnte ich Karenzgeld bekommen oder nicht?

Ich freue mich auf Ihr Antwort
Mit freundlichen Grüßen
26.09.2013
Antwort von Christine Marek

Christine Marek
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers!

Zuerst darf ich Ihnen zur bevorstehenden Geburt Ihres Kindes alles Gute wünschen und hoffe sehr, dass die Schwangerschaft ohne Komplikationen verläuft.

Was den Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld betrifft darf ich Ihnen anbei die sehr detaillierte Broschüre zum Kinderbetreuungsgeld übermitteln (siehe auchhttp://bmwa.cms.apa.at/cms/...13_juli_homepage.pdf ), wo Sie grundlegende Informationen auch zu den Anspruchsvoraussetzungen finden. Was Ihre spezielle Situation betrifft möchte ich Sie bitten, sich an die für Sie zuständige Gebietskrankenkasse zu wenden (Informationen über Ansprechpartner auch in der o.a. Broschüre), da nur dort eine verbindliche Auskunft gegeben werden kann.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre gemeinsame Zukunft und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen,

Christine Marek
Abgeordnete zum Nationalrat
Bildungssprecherin der ÖVP


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THEMA: Bildung und Schulen
24.09.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Was würden Sie an österreichischen Schulen ändern, wenn Sie die Möglichkeit dazu hätten?
27.09.2013
Antwort von Christine Marek

Christine Marek
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Da Ihre Frage eine sehr umfassende ist, erlaube ich mir Ihnen nur in Grundzügen die aus meiner Sicht wichtigsten Herausforderungen zu erläutern.

Eingangs möchte ich aber festhalten, dass in der auslaufenden Gesetzgebungsperioden ja bereits zahlreiche Projekte im Schul- und Bildungsbereich auf den Weg gebracht wurden - etwa das verpflichtende kostenlose Kindergartenjahr (für das ich als Staatssekretärin federführend verantwortlich war), die Modularisierung in der Oberstufe, die standardisierte und kompetenzorientierte Reifeprüfung, die Weiterentwicklung der Hauptschulen zu Neuen Mittelschulen, die Weiterentwicklung bei der Lehre mit Matura, Fortführung und Ausbau der Sprachförderung im Kindergarten bzw. vor Schuleintritt für Kinder mit Sprachdefiziten insb. der deutschen Sprache. Besonders wichtig ist mir aber auch die Neuregelung der Lehrer/innenausbildung, die vor dem Sommer beschlossen wurde, die künftig viele der Herausforderungen, vor denen Pädagog/innen mittlerweile in der Schule stehen, auch berücksichtigt.

Zentrale Herausforderungen für die kommenden Jahre liegen in der Volksschule, denn dort muss nach dem Kindergarten die Basis für die weitere Bildungslaufbahn geschaffen werden - dort müssen die Kinder Lesen/Schreiben/Rechnen lernen. Dazu müssen wir uns sehr genau ansehen, wo welche Ressourcen notwendig sind, damit die Pädagog/innen auch tatsächlich alle Kinder bestmöglich fördern - und fordern können. Auch die noch bessere gezielte Sprachförderung von Kindern mit Defiziten in der Unterrichtssprache VOR Eintritt in den Regelunterricht muss ein Schwerpunkt sein.

Für mich und die ÖVP muss Leistung in der Schule noch viel mehr als bisher anerkannt und gefördert werden. Dazu brauchen die Lehrer/innen auch entsprechende Unterstützung und müssen auch "freigespielt" sein - eine Herausforderung dabei ist das neue Dienstrecht, wofür hoffentlich in den nächsten Monaten auf sozialpartnerschaftlicher Basis ein gemeinsamer Kompromiss gefunden werden kann. Auf jeden Fall brauchen wir an den Schulen ausreichende Ressourcen (auch im Bereich der Verwaltung, bei Sozialarbeiter/innen usw.), um den Lehrer/innen den Rücken für die pädagogische Arbeit mit den Schüler/innen freizuhalten.

Eine Herausforderung wird auch die ausreichende bzw. gleichwertige Ausstattung ALLER Schulen sein. In den letzten Jahren wurde insbesondere der Pflichtschulbereich - hier speziell die NMS - besonders gefördert und investiert (Gebäude und Infrastruktur und Reduktion der Klassenschülerhöchstzahlen), die BMHS und insbesondere Gymnasien sind dabei völlig auf der Strecke geblieben. 35 und mehr Schüler/innen pro Klasse und völlig veraltete Infrastruktur, marode Gebäude, mangelnde Unterrichtsmaterialien usw. sind die Folge. Daher müssen wir nun auch hier ansetzen und investieren.

Auch im Bereich der ganztägigen Schulformen ist mir ein weiterer massiver Ausbau sehr wichtig, wobei für mich essentiell ist, dass am Standort entschieden wird, welche Form (verschränkt ohne Flexibilität oder Nachmittagsbetreuung mit Möglichkeit zur flexiblen Inanspruchnahme) gewählt wird. Eine Bevormundung lehne ich ab. Auf jeden Fall müssen aber ausreichend Plätze zur Verfügung stehen, was derzeit vielerorts noch nicht der Fall ist.

Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers, ich habe hier einige Bereiche skizziert, die mir besonders wichtig sind. Natürlich fehlen noch einige andere, allerdings würde mein Mail sonst zu lange, aber ich hoffe ich konnte Ihnen zumindest ein wenig von meinen Vorstellungen skizzieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Christine Marek
Abgeordnete zum Nationalrat
Bildungssprecherin der ÖVP
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THEMA: Wissenschaft und Universitäten
24.09.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Frau Marek!

Ich würde gerne wissen, was Ihre Meinung zur Situation der Unis ist. Sind Sie für die Einführung von Studiengebühren und für Aufnahmetests um überlaufene Studienrichtungen zu vermeiden?

Mit freundlichen Grüßen
25.09.2013
Antwort von Christine Marek

Christine Marek
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers,

Ich bin der Meinung, dass generelle Studiengebühren ein richtiges und faires Mittel als Zugangsregelung an den Universitäten sind. Wichtig ist dabei aber, dass gleichzeitig ausreichend Stipendien zur Verfügung stehen bzw. vergeben werden damit sichergestellt ist, dass jede bzw. jeder, die bzw. der die Leistungsanforderungen erfüllt, auch tatsächlich studieren kann und um zu vermeiden, dass ein Verzicht auf ein Studium aus sozialen Gründen nicht notwendig ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Christine Marek
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