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Profil von o.Univ.-Prof. Mag. Dr. Karlheinz Töchterle (ÖVP)

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Es sind 2 Fragen vorhanden:

THEMA: Wissenschaft und Universitäten
08.08.2013
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Minister!

Ich habe heuer mit sehr gutem Erfolg maturiert, die Aufnahmeprüfung an der Med. Uni Wien auf Anhieb bestanden und damit die Möglichkeit mit dem Med. Studium zu beginnen. Andererseits habe ich durch Bescheid mit 1.Oktober den Zivildienstes zu beginnen.

Soweit ich das beurteile, würde ich im kommenden Jahr den Aufnahmetest an der Med. Uni neuerlich machen müssen, auf die Gefahr hin abgewiesen zu werden.

Welche Möglichkeiten habe ich in diesem Fall um die Berechtigung für dieses Studium zu erhalten?, wie:

Zivildienst verschieben möglich?
Inskribieren und beurlauben lassen?
Zivildienst nach dem Studium ableisten?

Welche Schritte habe ich also konkret zu setzen, um den Studienplatz nicht zu verlieren?

Danke für Ihre Antwort,

Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers

PS: wegen für mich nicht klarer Zuständigkeiten sende ich diese Frage sowohl an Frau Minister Mikl-Leitner, als auch an Herrn Minister Töchterle
26.08.2013
Antwort von Karlheinz Töchterle

Karlheinz Töchterle
Sehr geehrter Herr Gloxner!

Für Ihr Schreiben an den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung danke ich Ihnen und darf Ihnen den Erhalt Ihres Schreibens bestätigen.
Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung hat keinen Einfluss auf die Vergabe von Studienplätzen oder die Beurlaubung. Ich darf Sie daher bitten, sich direkt an Ihre Universität zu wenden. Weiters leite ich Ihnen noch die Antwort (siehe Anhang) der Zivildienstagentur weiter, welche Sie bereits erhalten haben sollten.

Mit freundlichen Grüßen
Magdalena Marhold
___________________________________
Magdalena MARHOLD
Referentin
Büro des Bundesministers o.Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle



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THEMA: Wissenschaft und Universitäten
06.12.2011
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Minister,

Sie sprechen im Zusammenhang mit dem von Ihnen vorgeschlagenen Studiengebührenmodell auch von einem verbesserten Beihilfensystem um niemanden aus finanziellen Gründen vom Studium auszuschließen. Bisher haben Sie aber noch keine konkreten Vorschläge gemacht, wie dieses System aussehen soll.
Mit welchen Maßnahmen möchten Sie das Beihilfensystem verbessern?
13.12.2011
Antwort von Karlheinz Töchterle

Karlheinz Töchterle
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers!

Wir haben Ihre Anfrage von www.meinparlament.at bezüglich der sozialen Maßnahmen bei Einführung von Studienbeiträgen am 7. Dezember erhalten. Im Namen von Herrn Bundesminister o. Univ. Prof. Dr. Karlheinz Töchterle darf ich mich für diese bedanken und Ihnen wie folgt antworten.

Das Studienbeitragsmodell von Bundesminister Dr. Töchterle hat zahlreiche soziale Maßnahmen, auf welche ich hier kurz eingehen möchte. Im Beitragsmodell sind zahlreiche Ausnahmetatbestände vorgesehen, die somit Studierende von ihrer Beitragspflicht befreien würden. Keine Studienbeiträge bezahlen würden somit Studienbeihilfenbezieher/innen, Studierende in Mobilitätsprogrammen, Studierende, die verpflichtende Studien im Ausland absolvieren, Studierende von ausländischen Unis mit Partnerschaftsabkommen, Studierende, die nachweislich mehr als zwei Monate aufgrund von Krankheit, Schwangerschaft oder Kinderbetreuung (bis zum 7. Geburtstag) nicht ihrem Studium nachgehen konnten, Studierende, die eine Behinderung haben (mind. 50 Prozent lt. Bundesgesetzlichen Vorschriften) und Studierende, die beurlaubt sind. Weiters ist zudem die Möglichkeit vorgesehen, dass die Universitäten per Verordnung weiteren Personengruppen den Beitrag erlassen.

Eine weitere soziale Maßnahme wäre, dass das Rektorat die Möglichkeit hätte, die Beiträge zu stunden. Studierende bekommen dadurch die Möglichkeit, ihren Studienbeitrag erst dann zu bezahlen, wenn sie bereits im Berufsleben stehen. Dies würde zwischen dem Rektorat und den Studierenden im Rahmen einer „Tilgungsvereinbarung“ vereinbart.

Wenn Studierende an mehreren Unis studieren, müssen sie den Beitrag nur einmal bezahlen (bei unterschiedlicher Höhe gilt der höchste Beitrag). Die Unis müssen den Beitrag untereinander aufteilen (Datenverbund der Unis).
Nach dem Modell von Bundesminister Dr. Töchterle müssten zehn Prozent der eingehobenen Studienbeiträge vom Rektorat im Einvernehmen mit der jeweiligen Hochschüler/innenschaft zugunsten der Studierenden verwendet werden. Besonderes Augenmerk soll dabei sozial bedürftigen Studierenden gelten.

Zudem wäre ein Ausbau der Studienbeihilfe vorgesehen. Dieser sieht vor allem die Anhebung der Einkommensgrenzen, die Anhebung der Freibeträge bei nicht selbständigen Einkünften, die Anhebung der Absatzbeträge studierender Geschwister und Ehegatten und die Anhebung der Grenzen für die Berücksichtigung des Ehegatten-Unterhalts vor.

Ich hoffe, diese Darlegung der zahlreichen sozialen Maßnahmen im Studienbeitragsmodell von Bundesminister Dr. Töchterle war für Sie hinreichend. Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Magdalena Marhold
__________________________________
Referentin
Büro des Bundesministers o.Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle
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