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Profil von Dr.in Maria Margarethe Berger (SPÖ)

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Es sind 2 Fragen vorhanden:

THEMA: Umwelt und Energie
26.05.2009
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Fr. Dr. Berger,

ihre Antwort hat zwar schön geklungen, jedoch nicht wirklich Informationen beinhaltet sondern vielmehr noch mehr Fragen aufgeworfen:

1.) ist sich das EU Parlament im Klaren darüber, dass wir keine Förderung der europäischen Kultur und Vielfalt im Ausmaß von 226mio Euro http://ec.europa.eu/budget/...syntchif_2009_de.pdf ) mehr brauchen, wenn die Umwelt so kaputt ist, dass man nichtmehr ohne Atemmaske zu einer kulturellen Veranstaltung gehen kann? Ja mir ist bewusst, dass es noch nicht so weit ist, aber wenn man in 10 Jahren draufkommt, dass es mehr als ein Klimapaket gebraucht hätte, ist es zu spät.

2.) wie wollen sie die internationale Zusammenarbeit vorantreiben? (nicht "Verhandlungen" o.ä., sondern eine Antwort darauf, was nach den Verhandlungen passieren soll, bitte)

3.) warum kann nicht wirtschaftlich Druck auf umweltverschmutzende Länder gemacht werden, man muss ja nicht gleich die Im- und Exporte mit den USA/China/Russland/.. stoppen, sondern könnte in den Ländern in Umweltschutz investieren, in der EU wird für weit dümmere Dinge Geld rausgehaun (Agrarsubventionen für Kraft Food und Hofer zB)

4.) warum werden Konzerne wie Kraft Food überhaupt subventioniert? Wieviele Hektar Regenwald u.ä. mussten wohl Anbauflächen für Tierfutter bzw. Weideland weichen, wegen Firmen die andererseits EU-Subventionen bekommen haben ...

5.) inwiefern würde bitte ein Emmisionshandelssystem dem Klima nutzen? Dann kaufen sich ja die "bösen" Länder erst wieder frei? Klingt nach einem weiteren Indiz dafür, dass in der EU gedacht wird es gäbe Wirtschaft ohne Umwelt

Abschließend möchte ich sie bitten mit konkreten Fakten und nicht politisch-populistischen Phrasen zu antworten, denn dass in der EU gerne verhandelt wird weiß denk ich jeder, leider werden effektive Ergebnisse nicht so laut kundgetan bzw. sind oft weit von dem ursprünglichen Verhandlungsthema entfernt.

MfG, Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
  Antwort von Maria Margarethe Berger ist noch ausständig
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THEMA: Umwelt und Energie
23.05.2009
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrte Fr. Dr. Berger,

finden sie nicht, dass es etwas seltsam ist in Europa die Schadstoff- bzw. Umweltbelastungen so zu handhaben wie aktuell, wenn man in so manchem Fluss in Asien wahrscheinlich Fotos entwickeln kann?
Sollte man nicht eher Druck ausüben auf die "richtig bösen" Verschmutzer, anstatt sich mit CO2 Ausstoß-Verminderung um 0.01% herumzuschlagen? Man könnte zB den Handel mit Klimaschutzzertifikaten verbieten und bei Verstoß Sanktionen gegen das Land verhängen, ich denke zB ein Importverbot für Waren aus China, solang sie sich nicht an bestimmte Umweltkriterien halten (EU weit natürlich), würde schon einen Unterschied machen, der bedeutend größer ist, als Tempo 100 bei Linz.

MfG, Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
26.05.2009
Antwort von Maria Margarethe Berger

Maria Margarethe Berger
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers!

Das Klimapaket der EU ist weltweit ohne Beispiel, denn ansonsten hat sich kein Wirtschaftsraum rechtsverbindliche Ziele für die Senkung der Emissionen im Zeitraum 2013-2020 gesetzt. Die EU kann den globalen Klimawandel aber nicht alleine eindämmen. Nur durch die Kooperation auf internationaler Ebene kann der Gefahr begegnet werden. Als hochentwickelter industrieller Raum mit rund 500 Millionen Menschen hat die Europäische Union aber die Pflicht, bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes beispielhaft voranzugehen. Nur dann wird es gelingen, längerfristig auch die USA und wichtige Schwellenländer wie China und Indien an Bord zu holen. Gleichzeitig wurde mit dem EU-Klimapaket eine gute Verhandlungsgrundlage für UN-Klimakonferenz im Dezember 2009 geschaffen, bei der internationale Nachfolgeregelungen zum Kyoto-Protokoll verhandelt werden.

Für die Zukunft wäre beispielsweise die Einführung eines globalen Emissionshandelssystems zu überlegen. Entsprechende Initiativen in diese Richtung gibt es ja bereits in den USA, Japan und Australien. Dies würde nicht nur dem Klimaschutz dienen, sondern auch Wettbewerbsnachteile für europäische Industrien verhindern und damit Arbeitsplätze sichern.

Mit freundlichen Grüßen
MEP Dr. Maria Berger
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