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THEMA: Umwelt und Energie
22.09.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Der Klimawandel passiert...

Welche politischen Rahmenbedingungen sind in ihrem Wahlprogramm beinhaltet?

Wann bekommt Österreich ein Klimaschutzgesetz und wann werden nötigen gesetzliche Maßnahmen gesetzt?
23.09.2008
Antwort von Wolfgang Gerstl

Wolfgang Gerstl
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

danke für Ihre Frage!

Um gegen den Klimawandel vorzugehen ist es besonders wichtig, schnell und konsequent zu handeln. Wir leben im Technologiezeitalter, uns stehen schon jetzt eine Fülle von Alternativen zu den umweltbelastenden fossilen Energieträgern zur Verfügung. Und wir müssen noch mehr in die Forschung und Entwicklung investieren. Mir ist es besonders wichtig, dass soziale, ökologische und wirtschaftliche Parameter in das Lösungskonzept zur Klimabedrohung einfließen, denn nur eine breite Akzeptanz der Maßnahmen ist die Vorraussetzung für eine konsequente, rasche und wirksame Umsetzung.

So wurde von BM Josef Pröll im Juni ein Klimaschutzgesetz in Begutachtung gegeben, dass unter anderem folgende Rahmenbedingungen enthält.

Abs 3. Die Republik Österreich (Bund, Länder und Gemeinden) trifft dazu die Verpflichtung, ausreichende Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs, zur Steigerung der Energieeffizienz, zum Umstieg von der Nutzung fossiler Energieträger auf erneuerbarer Energiequellen, sowie zur Förderung der nachhaltigen Nutzung nachwachsender Rohstoffe zu setzen. Atomkraft, Gentechnik und CCS (Carbon Capture and Storage) stellen keine Klimaschutzmaßnahmen dar.

Abs 4. Die Republik Österreich trifft die Verpflichtung einen jährlichen, öffentlichen Plan zur Reduktion der österreichischen Treibhausgas-Emissionen bis zur Erreichung eines klimaverträglichen Zielwerts von 2t Treibhausgas-Emissionen (CO2-Äquivalente) pro EinwohnerIn und Jahr bis 2050 zu erstellen. Über die Einhaltung des Reduktionsplans trifft die Republik eine jährliche öffentliche Berichtspflicht.

Dieses Gesetz sollte mit 1.1.2009 in Kraft treten, leider haben sich einzelne Länder, und da ganz besonders Wien mit Stadträtin Sima gegen dieses Gesetz ausgesprochen, die Verhandlungen laufen und ich appelliere an alle rasch zu einem Ergebnis zu kommen und die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Wolfgang Gerstl

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THEMA: Arbeit
21.09.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Warum werben sie bei dieser Wahl über googel?
22.09.2008
Antwort von Wolfgang Gerstl

Wolfgang Gerstl
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers!

Ich habe mich aus 3 Gründen für eine Werbekampagne auf Google entschieden:

1) Ich möchte jüngere Wählerschichten, die mit dem Medium PC aufgewachsen sind, direkt ansprechen und erreichen.

2) Es begeistern mich die Möglichkeiten und Flexibilität:

z.B. kann ich nur mit ein paar Klicks Anzeigen an aktuelle Themen anpassen oder die Zielgruppe lokal auf eine Region einschränken. Ich muss aber auch eingestehen, dass ich nach wie vor viele persönliche Einsätze und Verteilaktionen mit Flyern mache. Mein Wahlkampf im Internet ist sozusagen eine Ergänzung. So werden Verteilaktionen auch dokumentiert und im Internet veröffentlicht: z.B. im Fotoalbum auf meiner Homepage oder auf dem "Wir für Gerstl"-Video-Channel auf YouTube.com.

3) Das Internet bildet eine Brücke

zwischen mir als Kandidaten und vielen Einzelpersonen, die mich persönlich auf der Straße oder in der U-Bahn nicht ansprechen würden.

Dieses Medium nimmt vielen Personen die Scheu Fragen zu stellen oder in Kontakt zu treten. Es erleichtert damit die Kontaktaufnahme und den Dialog (Das könnte natürlich auch extrem ausgenutzt werden. Deshalb werden die meisten Foren auch moderiert, wie meinparlament.at).

Grüße ins Ländle!
W. Gerstl
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THEMA: Verwaltung und Föderalismus
20.09.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sie haben in einer Fragebeantwortung darauf hingewiesen, dass die Stadt Wien 3x so viele Bedienstete hat wie die EU in Brüssel. Wie könnte man das ändern - welche Maßnahmen wären gerechtfertigt um eine Efifizienz- und Kosteneinsparungen zu erreichen?
22.09.2008
Antwort von Wolfgang Gerstl

Wolfgang Gerstl
Sehr geehrter Herr Vorname des Fragestellers,

Die Bundesregierungen der Jahre 2000-2006 haben uns gezeigt wie man Verwaltung schlanker gestalten kann, der Personalstand im Bund beträgt heute 133.000 im Vergleich zu 166.000 im Jahr 1999 .
Ein sogenanntes "Lean Management" bzw. "Lean Administration" hätte Prozesse mit möglichst kurzer Durchlaufzeit zum Ziel, die stabil funktionieren, sodass der Bürger die Leistungen möglichst schnell und in hoher Qualität erhält, gleichzeitig wird der Aufwand in der Verwaltung auf das notwendige Maß beschränkt.

Die SP-Stadtregierung hat in ihren Jahren der Alleinregierung noch nie eine Verwaltungsreform durchgeführt. Als erster Schritt muss daher eine Überprüfung der öffentlichen Aufgaben erfolgen, für welche Bereiche ist wirklich die Stadtverwaltung zuständig, welche Aufgaben können schneller und günstiger von privaten Firmen erledigt werden.

Als zweiten Schritt gilt es unnötige Führungsebenen abzubauen, zuviele interne Instanzen machen den Verwaltungsapparat aufwendig und langsam! Schon alleine mit dieser Maßnahme ließen sich 10% der Mitarbeiter einsparen.

Als dritten Schritt müsste man die Zuständigkeitsbereiche und Kompetenzen neu ordnen und dabei jene Bereiche zusammenlegen, die durch zu erwartende Synergien eine schnellere und effizientere Erledigung erwarten lassen. So gehören etwa Planung und Bau zusammen sowie Verkehr und Umwelt. Wäre ich in der Wiener Stadtregierung würde ich diese Maßnahmen überprüfen lassen, mit dem Ziel die Ausgaben für die Wiener Verwaltung pro Person auf das Niveau der Bundesveraltung herunter zu brechen. Details müssten dann mit einer professionellen Personalagentur mit den betroffenen Verwaltungseinheiten erarbeitet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Wolfgang Gerstl
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