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THEMA: Verkehr und Infrastruktur
30.08.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Stadtrat Schicker,

vor einigen Wochen war in mehreren Zeitungen zu lesen, dass auf Ihre Initiative hin der Karlsplatz, der aufgrund seines Rufs als Drogenumschlagplatz einen schlechten Ruf in Wien hat, zu einer Kulturmeile werden soll.
Meine Frage: Gedenken Sie auch, die sehr ähnlichen Probleme in den umliegenden Stationen der U4 und anderer Linien zu beseitigen (z.B. Stadtpark, Pilgramgasse , Gumpendorfer Straße etc.)?
Ich weiss nicht, ob Sie die dortigen Probleme kennen, also beschreibe ich sie kurz anhand des Beispiels U4 Pilgramgasse: Sowohl die Herren- als auch die Damentoilette sind von etwa 13 bis 19 Uhr fast durchgehend von Drogenkonsumenten blockiert. Überall findet man aufgeschnittene Blechdosen, in denen Drogen zubereitet werden, daneben meist Blutspritzer, gebrauchte Tupfer und auch die Spritzen selbst liegen samt Kanüle oft in der Toilette oder am Boden. Natürlich sieht man das nur wenn die Konsumenten die Tür gerade nicht blockieren. Vor der U-Bahn-Station spielen sich dann weiters Szenen ab, die bis zu 3 Polizeieinsätze am Tag erfordern.
Die U-Bahn-Aufsicht macht keine großen Anstalten etwas gegen diese Zustände zu unternehmen und verweist auf die drei Mal am Tag anrückende Putztruppe.
Muss man diesen potentiell gesundheitsgefährenden Zuständen wirklich hilflos zusehen?

Mit freundlichen Grüßen,
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
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THEMA: Verkehr und Infrastruktur
30.08.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Sehr geehrter Herr Schicker:

13.02.2007 - Wien arbeitet derzeit an einer Reform des
Parkpickerls. Längere Kurzparkzonen, teureres Parkpickerl. http://wien.orf.at/stories/171517/)

Am 1. September 2007 wurde die Geltungsdauer der flächendeckenden Kurzparkzone in den Bezirken 1 bis 9 und 20 auf Montag bis Freitag (werktags) in der Zeit von 9 bis 22 Uhr ausgeweitet. Nicht zu vergessen die Teuerung des Pickerls um 30% und der Parkscheine um gar 50(!)%
(Quellen:http://wien.orf.at/stories/218374/ sowiehttp://www.wien.gv.at/stadt...tschaftung/index.htm undhttp://wien.orf.at/stories/218374/ )

20.11.2007 -http://oesterreich.orf.at/wien/stories/237022/ - Auswirkungen kaum spürbar, 41% meinen es wurde nicht besser, 13% meinten sogar schlechter (angesichts der "is ma wurscht" Sager bleiben da wenig Zufriedene über.

13.03.2008 -http://oesterreich.orf.at/wien/stories/263283/ - DOCH Auswirkungen ... Verärgerung und Ablehnung, 46% der Gastronomen sehen Verschlechterung und Gästeschwund, bei den Gästen sind sogar 70% dagegen (man beachte wieder die "is ma wurscht" Sager)

Falls ich hier nochhttp://oesterreich.orf.at/wien/stories/263283/ zitieren darf:
Stadt mit bisherigen Ergebnissen zufrieden Iim Büro von Planungsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) zeigt man sich allerdings zufrieden mit den Auswirkungen:"Wir haben nicht die Sorge, dass in der Nacht die City ausstirbt". Im Gegenteil freue man sich, dass doch ein beträchtlicher Anteil der Menschen vom Auto auf die Öffis umgestiegen sei. Erfahrungsgemäß sei besonders am Anfang einer Maßnahme der Widerstand hoch.

Denken Sie nicht dass die Menschen einfach nur wie man so schön sagt "die Krot gschluckt hom" und der Unmut trotzdem noch existiert?

Somit die eigentliche Frage Herr Schicker, nachdem sich übermorgen die "Verbesserung" jährt, wie sieht die Bilanz aus und wird es demnächst wieder Änderungen der Parkraumbewirtschaftung in Wien geben?

u.A.w.g.

mit freundlichen Grüßen,
Vorname des Fragestellers Vorname des Fragestellers
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THEMA: Verkehr und Infrastruktur
28.08.2008
Frage von Name des Fragestellers Name des Fragestellers
Warum wird in Wien bei der Stadtentwicklung so wenig Rücksicht auf die natürlichen Ressourcen der Stadt genommen? Immer wieder fällt wertvoller Altbaumbestand zahlreichen von der Bevölkerung nicht gewollten, zum Teil erbittert bekämpften Bauvorhaben (Stichwort Volksgaragen) und Verkehrsplanungen zum Opfer. Wien ist im Erreichen der Kioto-Ziele weit abgeschlagen! Wie wollen wir diese jemals erreichen bei zunehmendem Verkehr, zunehmender Schadstoffbelastung, immer mehr Feinstaub und CO2?

MfG
29.08.2008
Antwort von Rudolf Schicker

Rudolf Schicker
Sehr geehrte Frau Vorname des Fragestellers!

Vielen Dank für Ihr mail.
Als Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr unterstütze ich die Linie der Stadtregierung, um Wien weiterhin zu den Städten mit der höchsten Lebensqualität zählen zu können.
Wie Ihnen bekannt sein wird, rechnet die Stadt Wien mit einem Bevölkerungszuwachs, der die 2 Millionen Einwohner-Grenze übersteigen wird.
Damit sind nicht nur Herausforderungen in den Bereichen Wohnraum, Gesundheit- und Soziales (Pflegeeinrichtungen..), Integration, Aus- und Weiterbildung zu erwarten. Es muss auch bei Stadtentwicklung/Infrastruktur reagiert werden, um rechtzeitig gerüstet zu sein.
Damit verbunden ist der Ausbau von neuen Stadtteilen, öffentlicher Verkehr, Straßen, Wohnanlagen, etc.

Ich möchte festhalten, dass bei unseren Planungen jene Maßnahmen gesetzt werden, wo der Umweltaspekt im Vordergrund steht. Grünflächen werden bestmöglich erhalten bzw. bei neuen Planungen berücksichtigt. z.B. beim Flugfeld Aspern im 22. Bezirk, wo ein neues Stadtviertel entstehen wird, das einen See und zahlreiche Erholungsräume inkludiert und - so wie schon am Areal des ehemaligen Nordbahnhofes - schon VOR Besiedelung zur Verfügung stehen.
Oder beim jetzigen Umbau des Pratersterns, wo Haltestellen und Begrünung realisiert werden.
Zu Ihrer Meinung, dass der Verkehr zunimmt: Die Stadt Wien wird weiterhin den Ausbau des öffentlichen Verkehr und der Umweltverbundverkehre insgesamt forcieren. Ebenso wird das Radwegenetz konsequent ausgebaut - auch ein Beitrag für die Umwelt.

Ich hoffe, Sie erkennen, dass wir auf die Ressourcen der Stadt sehr wohl Rücksicht nehmen.

Mit Grüßen

Stadtrat DI Rudi Schicker
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